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Software gibt Tipps zum Stromsparen

Analyse und Vergleich des Verbrauchs soll Stromverbrauch senken

Eine Energiesparsoftware aus den USA analysiert den Stromverbrauch eines Nutzers und vergleicht die Werte mit denen seines Nachbarn. Sie hilft dem Nutzer, seinen Stromverbrauch zu verstehen und gibt Empfehlungen zur Senkung.

Das US-Unternehmen Opower hat eine Software entwickelt, die den Stromverbrauch analysiert und Empfehlungen gibt, wie der Nutzer seinen Stromverbrauch senken kann. Das Besondere an dem System von Opower ist, dass es Datenanalyse mit Verhaltensforschung kombiniert: Es spornt über Vergleichsdaten die Stromkunden zum Energiesparen an.

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Was verbraucht der Nachbar?

Die Software misst zum einen den Stromverbrauch. In Kombination mit einem Smart Meter kann sie detailliert den Verbrauch von Klimaanlage und Heizung oder die Grundlast auflisten und zeigen, wie hoch deren Anteil am gesamten Verbrauch ist. Der Stromverbrauch wird zudem mit dem der Nachbarn verglichen. Die Software listet auf, wie viel der Nutzer selbst verbraucht hat und im Vergleich dazu den Durchschnittswert aller Bewohner der Region. Dann gibt sie eine Einschätzung, etwa, dass die Klimaanlage für den meisten Stromverbrauch verantwortlich ist und dass dieser höher ist als der Durchschnitt.

Anhand dieser Vergleichsdaten macht die Software Vorschläge zum Einsparen. Ist beispielsweise die Grundlast höher als die der Nachbarn, fragt die Software, ob der Nutzer Geräte dauernd in Bereitschaft hat. Sie schlägt vor, diese Geräte auszuschalten und gibt gleich an, wie viel Geld dadurch gespart wird. Verbraucht die eigene Klimaanlage deutlich mehr als die der Nachbarn, hilft die Software dem Nutzer, dem auf den Grund zu gehen, indem sie ihm Fragen zum Gerät stellt. Aus den Antworten generiert sie dann eine Empfehlung, wie das Gerät zu warten ist oder rät sogar, auf ein moderneres, energiesparenderes umzusteigen.

Was kann der Nutzer tun?

Die meisten Unternehmen begnügten sich damit, Verbrauchsdaten zu erfassen und sie dem Kunden zur Verfügung zu stellen - wenn möglich in Echtzeit, sagte Opower-Marketingchef Ogi Kavazovic dem US-Branchendienst Cnet. Das sei aber Rohmaterial, womit die Nutzer nichts anfangen könnten. "Die Leute wollen doch zweierlei wissen: Wie sieht es bei mir aus, und was kann ich tun?"

Seit einigen Jahren wertet Opower die Daten von einigen US-Energieversorgern aus und liefert deren Kunden zusätzlich zur Stromrechnung Vergleichsdaten. Darin können diese sehen, wie ihr Verbrauch im Vergleich zum Durchschnitt und zu dem der energiesparendsten Haushalte in der Region aussieht. Nutzer, die eine solche vergleichende Aufstellung bekommen, senkten laut einer Opower-Studie ihren Stromverbrauch zumindest leicht.

Der US-Energieversorger Commonwealth Edison (Comed) aus dem US-Bundesstaat Illinois will das Opower-System in Kürze bei 120.000 Kunden einsetzen.


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Bullet No. 1 03. Mai 2010

Oft liegt es nicht am Begreifen, sondern am Sieht fast so aus :-/

wtttt 03. Mai 2010

"Ein "Leech-Indikator" ist etwas für total bescheuerte die nicht in der Lage sind an der...

ewqtqat 03. Mai 2010

Und das, was du progagierst, ist Speziesfaschismus. The needs of the many species...



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