TSMC baut dritte Chipfabrik für 300-mm-Wafer

Erster Spatenstich für "Gigafab" Mitte 2010

Mit einem Quartalsgewinn von zuletzt umgerechnet rund 800 Millionen Euro hat TSMC tiefe Taschen - und die werden jetzt geleert. Das Unternehmen will eine dritte Fab für Wafer mit 300 Millimetern Durchmesser bauen und damit der größte Auftragshersteller der Welt bleiben.

Artikel veröffentlicht am ,
TSMCs erste Gigafab
TSMCs erste Gigafab

Obwohl TSMC im Anschluss an die Bekanntgabe der jüngsten Quartalsergebnisse erneut zugeben musste, dass sein 40-Nanometer-Prozess nicht rund läuft, will das Unternehmen weiter wachsen. Dazu wird jetzt die dritte Chipfabrik für Wafer mit einem Durchmesser von 12 Zoll gebaut. Das erklärte TSMC-Chef Morris Chang dem China Economic News Service.

Stellenmarkt
  1. Systemingenieur (m/w/d) IT Systeme
    Scheidt & Bachmann System Technik GmbH, Kiel
  2. Systemingenieur (m/w/d) Elektrotechnik / Nachrichtentechnik
    Amprion GmbH, Pulheim
Detailsuche

Das Werk soll umgerechnet rund 2,3 Milliarden Euro kosten. Wann es fertiggestellt sein soll, gab Chang noch nicht bekannt. Die Fabrik ist für Strukturbreiten ab 28 Nanometer gedacht, was der nächste Schritt für Logikbausteine nach den aktuellen 40-Nanometer-Techniken von TSMC ist. Für andere Chips wie beispielsweise Speicherbausteine will TSMC bis 2012 gleich auf 20-Nanometer-Verfahren wechseln.

Bevor das neue Werk an den Start geht, sollen erst einmal die beiden bestehenden 300-Millimeter-Fabs modernisiert werden. TSMC plant, in beiden Werken mehr 40-Nanometer-Chips herzustellen. Ist das abgeschlossen, sollen beide Fabs zusammen 100.000 Wafer pro Monat fertigen können.

Diese Erweiterungen sind nach Aussagen des TSMC-Chefs dringend nötig: Schon jetzt liege die Kapazität des Chipherstellers 30 bis 40 Prozent unter der Nachfrage. Morris Chang fasste dafür alle Strukturbreiten ab 130 Nanometern zusammen. Bis Ende 2010 soll die Gesamtkapazität von TSMC, normiert auf 200-Millimeter-Wafer, bei 11,24 Millionen Silziumscheiben liegen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


x2k 03. Mai 2010

aber damals als sie neu war war es highend das darfst du nicht vergessen. die preise...

traurig zu... 02. Mai 2010

Traurig schaue. Gerade wurde Qimonda geschlossen, dabei hätte man doch hier auch umbauen...

nie (Golem.de) 30. Apr 2010

Nein, im Technologiepark von TSMC auf Taiwan, da ist noch viel Platz ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /