Abo
  • Services:

Cameron unterstützt Entwicklung einer 3D-Kamera für den Mars

Regisseur wird Co-Investor beim Bau von Zoomobjektiven für Marsrover

Um ein besseres Verständnis für die Marsmissionen der Nasa zu wecken, hat sich Avatar-Regisseur James Cameron dafür eingesetzt, den Marsrover Curiosity mit einer 3D-Kamera auszustatten. Cameron überzeugte Nasa-Chef Charles Bolden, den ursprünglichen Plan für eine 3D-Kamera wieder aufzunehmen.

Artikel veröffentlicht am ,
Cameron unterstützt Entwicklung einer 3D-Kamera für den Mars

Nach dem fiktiven Planeten Pandora will James Cameron dreidimensionale Bilder vom realen Planeten Mars. Deshalb unterstützt der Erfolgsregisseur den Bau einer 3D-Kamera für die kommende Marsmission finanziell.

3D-Bilder für besseres Verständnis

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

Er begründet sein Engagement damit, dass die Öffentlichkeit anhand von 3D-Bildern den Sinn der Marsmissionen besser verstünde. Die Nasa hatte die anfänglich geplante 3D-Kamera gestrichen, um Geld zu sparen. Cameron konnte aber Charles Bolden, den Direktor der US-Weltraumbehörde Nasa, davon überzeugen, dass es besser sei, doch eine 3D-Kamera mitzunehmen.

  • So stellt sich ein Künstler den Rover Curiosity vor. (Bild: Nasa)
  • Er hat zwei Kameras an Bord: eine mit 34 mm... (Foto: MSSS)
  • ... und eine mit 100 mm Brennweite. (Foto: MSSS)
  • Drei Generationen von Marsrovern: Sojourner (Mitte) aus dem Jahr 1997, Opportunity und Spirit (links), die derzeit auf dem Mars aktiv sind, und Curiosity (rechts), der nächstes Jahr zum Mars fliegen soll. (Foto: Nasa)
So stellt sich ein Künstler den Rover Curiosity vor. (Bild: Nasa)

Entwickelt und gebaut wird die Kamera von Malin Space Science Systems (MSSS), einem Unternehmen aus dem kalifornischen San Diego. MSSS hat bereits zwei Kameras für diese Mission geliefert, eine mit einer Brennweite von 34 mm, die andere mit einer Brennweite von 100 mm. Die beiden Kameras werden an einem Mast oben auf dem Marsrover Curiosity sitzen.

Zoom oder Festbrennweite

Ursprünglich sollten beide Kameras mit identischen Zoomobjektiven ausgerüstet werden, die einen Brennweitenbereich von 6,5 bis 100 mm haben sollten. Haben beide Kameras die gleiche Brennweite, lassen sich damit stereoskopische 3D-Videosequenzen vom Nachbarplaneten aufnehmen. Die Nasa hatte aber, um Kosten zu sparen und weitere Terminverzögerungen zu vermeiden, die Entwicklung des Zoomobjektivs 2007 gestoppt und stattdessen die beiden Festbrennweitenobjektive bestellt.

Damit beiden Zoomobjektive tatsächlich im kommenden Jahr zum Mars fliegen, müssen sie bis zum Winter fertig sein. Dann will die Nasa mit den Tests für die Mission beginnen. Curiosity soll im Herbst 2011 zum Mars fliegen - zwei Jahre nach dem ursprünglich geplanten Termin.

Mars-Rekord

Derzeit sind zwei Missionen auf dem Mars im Gange: Die Rover Spirit und Opportunity erkunden seit über sechs Jahren den Planeten. Der Rover Spirit, der einige Tage länger auf dem Mars ist als Opportunity, könnte am heutigen Freitag den Rekord der längsten Marsmission einstellen: Er liegt bei sechs Jahren und 116 Tagen und wird vom 1976 auf dem Mars eingetroffenen Viking 1 gehalten. Das letzte Lebenszeichen von Spirit, der seit Anfang des Jahres im Sand feststeckt, kam allerdings Ende März. Danach fiel der Rover in Winterruhe.

Sollten die Nasa-Wissenschaftler Spirit heute nicht erreichen, bekommt Opportunity in einigen Tagen die Chance, den Viking-Rekord einzustellen. Der Rover hat kürzlich eine neue Software bekommen, die ihm mehr Autonomie verleiht. Opportunity hat inzwischen gut 20 Kilometer auf dem Mars zurückgelegt und steuert seit August 2008 auf den Krater Endeavour zu. Laut Plan sollte Opportunity drei Monate aktiv sein und dabei 600 Meter weit fahren.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

Trauschauwem 07. Jan 2011

Da landet ein Roboter im Modellbauformat, dazu ein Leichtgewicht mit relativ wenig...

Astrofotograf 03. Mai 2010

Also ich habe noch keinen Wissenschaftler gesehen, der sagte "Das ist nutzlos", nur einen...

zwutz 03. Mai 2010

-edit- das war eins zuviel

Fisch 02. Mai 2010

...Der gemeine Cameron-Fan wird nix merken. ~f~

Oscar Gold 01. Mai 2010

Nach Titanic und Avatar wird der nächste "erfolgreichste Film aller Zeiten" also eine...


Folgen Sie uns
       


Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial

Sonys Mini-Konsole Playstation Classic ist knuffig. In unserem Golem-retro_-Spezial beleuchten wir die Spieleauswahl und Hardware im Detail.

Playstation Classic im Vergleichstest - Golem retro_ Spezial Video aufrufen
Resident Evil 2 angespielt: Neuer Horror mit altbekannten Helden
Resident Evil 2 angespielt
Neuer Horror mit altbekannten Helden

Eigentlich ein Remake - tatsächlich aber fühlt sich Resident Evil 2 an wie ein neues Spiel: Golem.de hat mit Leon und Claire gegen Zombies und andere Schrecken von Raccoon City gekämpft.
Von Peter Steinlechner

  1. Resident Evil Monster und Mafia werden neu aufgelegt

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

    •  /