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Festplattenausstieg zahlt sich für Fujitsu aus

IT-Konzern macht wieder Gewinn

Nach dem Verkauf seiner Festplattensparte an Toshiba und der Auslagerung der Chipproduktion nach Taiwan macht Fujitsu wieder Gewinne. Die Maßnahmen hatte der frühere Vorstandschef Kuniaki Nozoe eingeleitet, der den Konzern wegen Vorwürfen, zur japanischen Mafia zu gehören, verlassen musste.

Artikel veröffentlicht am ,
Ex-Boss Kuniaki Nozoe
Ex-Boss Kuniaki Nozoe

Fujitsu hat in seinem vierten Finanzquartal wieder einen Gewinn erwirtschaftet. Das Chipgeschäft wurde dafür restrukturiert und die unprofitable Festplattenproduktion verkauft. Der Gewinn des japanischen Konzerns lag bei 45,7 Milliarden Yen (368 Millionen Euro). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Verlust von 76,3 Milliarden Yen (608 Millionen Euro) unter der Bilanz des japanischen IT-Konzerns. Die Analysten hatten mit 50,7 Milliarden Yen (404 Millionen Euro) jedoch einen höheren Gewinn erwartet. Der Umsatz stieg um 14 Prozent auf 1,346 Billionen Yen (10,71 Milliarden Euro).

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Der frühere Vorstandschef Kuniaki Nozoe hatte den Verkauf der Festplattenfertigung an Toshiba vollzogen und die Chipherstellung nach Taiwan ausgelagert. Nozoe trat im vergangenen Herbst angeblich aus gesundheitlichen Gründen zurück und will jetzt mehrere Vorstandsmitglieder auf Schadensersatz verklagen. Später kam heraus, dass ihm enge Verbindungen in das organisierte Verbrechen, die japanische Yakuza, nachgesagt wurden. Den Aktionären sei durch die laut Nozoe falschen Anschuldigungen ein Schaden in Höhe von 5 Milliarden Yen (40 Millionen Euro) entstanden. Nozoe klagt nun auf Wiedereinstellung und fordert, dass Fujitsu die Affäre von einer unabhängigen Untersuchungskommission prüfen lässt.

In laufendem Finanzjahr, das im März 2011 endet, erwartet Fujitsu einen leichten Anstieg des Nettogewinns um 2,1 Prozent auf 95 Milliarden Yen (755,7 Millionen Euro). Der operative Gewinn werde um 96 Prozent auf 185 Milliarden Yen (1,47 Milliarden Euro) zulegen und der Umsatz um 2,6 Prozent auf 4,8 Billionen Yen (38,2 Milliarden Euro) klettern.

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terminator223 01. Mai 2010

ist er auch nur nennt sich das dort yakuza

shoopy 30. Apr 2010

Man nennt es "klugschei$sen". Gewisse Leute pflegen dies bei jeder Gelegenheit zu tun...


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