Erste High-Level-APIs für Mozillas Jetpack

Direkter Zugriff auf Kontextmenüs erlaubt angepasste Optionen für Webseiten

Mit dem Jetpack SDK 0.3 führt Mozilla die ersten High-Level-APIs für seine neue Generation von Firefox-Erweiterungen ein. Das soll neue Möglichkeiten für Entwickler schaffen.

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Mit dem Jetpack SDK arbeitet Mozilla an einer neuen Generation von Firefox-Erweiterungen, die mit Webtechnik wie HTML, CSS und Javascript realisiert werden. Die Technik erlaubt es, Erweiterungen ohne Neustart des Browsers zu installieren oder deinstallieren und soll künftig fester Bestandteil von Firefox sein.

Mit der Version 0.3 des Jetpack SDK macht Mozilla zwei neue APIs zugänglich: Das Kontext-Menü-API erlaubt es, Kontext-Menüs von Webseiten um eigene Einträge zu erweitern. Erweiterungen können Nutzern auf diesem Weg zusätzliche Optionen anbieten, wenn sie mit der rechten Maustaste auf einen Link, ein Bild oder ein anderes Element klicken. So könnten Bilder beispielsweise direkt in einer eingebetteten, webbasierten Bildbearbeitung geöffnet werden.

Ebenfalls neu ist das Self-API. Damit erhalten Erweiterungen Zugriff auf Ressourcen, die sie selbst mitbringen, beispielsweise Webseiten oder Bilder. So kann eine Erweiterung ein eigenes Icon mitbringen und dieses anzeigen.

Darüber hinaus enthält die neue Version des Jetpack SDK Fehlerkorrekturen. In den kommenden Versionen sollen die Schnittstellen für Entwickler weiter ausgebaut werden. Noch sind die Möglichkeiten für Jetpack-Erweiterungen deutlich stärker eingeschränkt als für aktuell genutzte native Erweiterungen. Mit zusätzlichen APIs soll diese Lücke aber geschlossen werden.

Das Jetpack SDK 0.3 steht unter mozillalabs.com zum Download bereit.

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