• IT-Karriere:
  • Services:

Microsoft will nur H.264 für HTML5-Video unterstützen

Deutliche Absage an Ogg Theora und Googles VP8

Microsoft meldet sich in Sachen HTML5-Video zu Wort und heizt damit die Codec-Diskussion an. Denn Microsoft stellt klar, der Internet Explorer wird nur einen Videocodec für HTML5-Video unterstützen: H.264.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Zukunft des Web liegt in HTML5, sagt der für die Entwicklung des Internet Explorer verantwortliche Dean Hachamovitch in einem Blogeintrag und stellt Microsofts Position in Sachen Codecs für HTML5-Video dar: Zwar verzichte die HTML5-Spezifikation darauf, ein konkretes Videoformat festzulegen, doch nach Ansicht von Microsoft sei H.264 ein exzellentes Format. Was HTML5 anbetrifft, so sei dies auch der einzige Codec, den der Internet Explorer 9 bei der Videowiedergabe unterstützen wird.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Ulm
  2. Lidl Digital, Neckarsulm

H.264 sei ein Industriestandard mit starker Hardwareunterstützung, so Hachamovitch. Die Rechte an H.264 seien über die MPEG LA in einem klar festgelegten Verfahren erhältlich, während bei anderen Codecs die Rechtesituation weniger klar sei, meint der Microsoft-Manager. Zudem könnten sich Entwickler auf die H.264-Unterstützung des jeweiligen Betriebssystems verlassen, ohne zusätzliche Lizenzgebühren zahlen zu müssen.

Doch genau das zweifelt Mozilla-Entwickler Robert O'Callahan in einem Kommentar zu Hachamovitchs Blogeintrag an und verweist auf die entsprechenden Lizenzbedingungen der Microsoft-Software. Darin heißt es klar: Dieses Produkt ist für den persönlichen und nichtkommerziellen Gebrauch von Endkunden lizenziert.

Auch das meist gegen Ogg Theora angeführte Argument der rechtlichen Unsicherheit wurde schon vorher wiederholt widerlegt. Zwar ist es möglich, einen Pool von H.264-Patenten bei der MPEG LA zu lizenzieren, es gibt aber keine Garantie, dass es nicht weitere Rechteinhaber gibt, die in Zukunft Ansprüche erheben werden.

Microsofts Position zu HTML5-Video ist allerdings zugleich eine deutliche Absage an Googles kolportierte Pläne, den Codec VP8 als Open Source freizugeben und damit zu einer Alternative für Webvideos zu machen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (Spiele bis zu 90% reduziert)
  2. ab 30,00€
  3. (aktuell u. a. Xiaomi Mi Note 10 128GB Handy für 499,00€ und HP 25x LED-Monitor für 179,90€)

SeveQ 20. Mai 2013

Uiuiui, der Thread ist schon so lang tot, der stinkt schon nicht mal nicht mehr... :D

iVollPfostenKicker 06. Mai 2010

Muuuhaaaaa stetig steigend hat Markanteil von 10% angefangen bei -20% marktanteil weil...

glücklich mit... 01. Mai 2010

Das hängt ganz von der Distribution ab.: Einsteiger-Distris wie Mandriva, OpenSuse oder...

Dolin 01. Mai 2010

Also Ubuntu ist doch DAU kompatibel. Selbst mein Vater kommt damit zurecht. Besser sogar...

MacUser 01. Mai 2010

Das machen die mittlerweile beim IE6!!! Mit Links zu Alternativbrowsern. Mutig, aber...


Folgen Sie uns
       


Apple iPad 7 - Fazit

Apples neues iPad 7 richtet sich an Nutzer im Einsteigerbereich. Im Test von Golem.de schneidet das Tablet aufgrund seines Preis-Leistungs-Verhältnisses sehr gut ab.

Apple iPad 7 - Fazit Video aufrufen
Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Indiegames-Rundschau: Der letzte Kampf des alten Cops
Indiegames-Rundschau
Der letzte Kampf des alten Cops

Rollenspiel deluxe mit einem abgehalfterten Polizisten in Disco Elysium, unmöglich-verdrehte Architektur in Manifold Garden und eine höllische Feier in Afterparty: Golem.de stellt die aktuellen Indiegames vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Killer trifft Gans
  2. Indiegames-Rundschau Überleben im Dschungel und tausend Tode im Dunkeln
  3. Indiegames-Rundschau Epische ASCII-Abenteuer und erlebnishungrige Astronauten

Raumfahrt: Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus
Raumfahrt
Mehr Geld für die Raumfahrt reicht nicht aus

Eine mögliche leichte Senkung des deutschen Beitrags zur Esa bringt nicht die Raumfahrt in Gefahr. Deren heutige Probleme sind Resultat von Fehlentscheidungen, die hohe Kosten und Ausgaben nach sich ziehen. Zuerst braucht es Reformen statt noch mehr Geld.
Ein IMHO von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Space Rider Neuer Anlauf für eine eigene europäische Raumfähre
  2. Vega Raketenabsturz lässt Fragen offen

    •  /