Abo
  • Services:

HP nimmt Apple als Konkurrent ins Visier

HP hat versprochen, massiv in Palm zu investieren, um die Verkaufszahlen von WebOS-Geräten zu steigern und die Marketingaktivitäten rund um WebOS zu intensivieren. Sehr deutlich bekennt sich HP zu WebOS, um Befürchtungen zu zerstreuen, der Palm-Verkauf könnte das Ende von WebOS bedeuten. Die Offenheit und Entwicklerfreundlichkeit von WebOS soll um jeden Preis erhalten bleiben.

HP: Wir setzen voll auf WebOS

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. Rodenstock GmbH, München

"WebOS ist das beste mobile Betriebssystem. Wir wollen voll auf WebOS setzen", bekräftigte Brian Humphries, Senior Vice President im Bereich strategische Entwicklung bei HP, zur Palm-Übernahme im Gespräch mit Techcrunch. Für HP ist WebOS das führende mobile Betriebssystem und es sieht keine Konkurrenz am Markt, die WebOS in den nächsten drei bis fünf Jahren das Wasser reichen könnte.

Mit der Palm-Übernahme will sich HP massiv und kämpferisch im Smartphone-Markt engagieren. Bisher bietet HP nebenher lediglich iPaq-Smartphones auf Basis von Windows Mobile an. Mit WebOS hingegen wird HP in einen aggressiven Wettbewerb vor allem mit Apple und Google treten, die Macher von iPhone OS und Android.

HP nimmt Apple mit seinem iPhone ins Visier

Durch die Palm-Übernahme zeichnet sich vor allem ein Zweikampf zwischen HP und Apple ab. Bisher brauchte sich Apple vor Palm kaum zu fürchten, weil das Unternehmen zu klein war, auch wenn die Plattformen technisch auf Augenhöhe antreten. HP besitzt nun die Marktmacht und die Finanzmittel, um es mit Apple im Markt für mobile Endgeräte aufzunehmen. In beiden Fällen kommen Betriebssystem und Geräte aus der Hand eines Herstellers.

Während Apple die iPhone-Plattform sehr stark reglementiert, will HP die bisherige Offenheit von WebOS beibehalten. Mit HPs Marktmacht könnte die WebOS-Plattform auch für Entwickler interessanter werden. So bietet Palm mit Ares sogar eine WebOS-Entwicklerumgebung, die komplett im Browser läuft. Damit sollen sich WebOS-Applikationen einfach produzieren lassen. Auch das Software Development Kit gibt es für Entwickler gratis.

Bislang bietet Palm nur Smartphones auf Basis von WebOS an. Aber für HP ist klar, dass das mobile Betriebssystem auch für Netbooks und Tablets geeignet ist. Wer weiß, vielleicht gibt es schon bald eine Neuauflage von Palms Foleo? Zudem wird es wahrscheinlich bald ein HP Tablet auf Basis von WebOS geben, mit dem HP in direkte Konkurrenz zu Apples iPad treten würde.

 IMHO: HP attackiert das iPhone mit WebOSHP kennt Palm gut 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 34,99€

WoWi 01. Jun 2010

Habe auch ein Palm Pre 'der ersten Stunde'. Bin mit Bedienung und Funktion super...

unbekannt 03. Mai 2010

vergeude doch deine zeit nicht mit rechtfertigungen oder solchen erklärungen. die meisten...

Mister Sinnlos 02. Mai 2010

Absolut fundierter Beitrag - vielen dank das Sie mir 10sec meines Lebens sinnlos beraubt...

Jeem 01. Mai 2010

Wenn Du ein gutes Slate willst, kauf Dir doch einfach eins o_O. Wie wär's mit 'nem Slate...

Replay 30. Apr 2010

Nun, das perfekte Telefon gibt es nicht. Es muß halt funktionieren und soll nicht gleich...


Folgen Sie uns
       


Analyse zum Apple-Event - Golem.de live

Die Golem.de-Redakteure Tobias Költzsch und Michael Wieczorek besprechen die drei neuen iPhones und die Neuerungen bei der Apple Watch 4.

Analyse zum Apple-Event - Golem.de live Video aufrufen
Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /