• IT-Karriere:
  • Services:

Russische Firma DST kauft ICQ für 187,5 Millionen US-Dollar

Konkurrent DST wird sich mit AOL einig

AOL hat einen Vertrag über den Verkauf von ICQ an einen russischen Konkurrenten unterzeichnet. DST zahlt mehr als 187 Millionen US-Dollar. AOL hatte ursprünglich 300 Millionen US-Dollar haben wollen.

Artikel veröffentlicht am ,
Russische Firma DST kauft ICQ für 187,5 Millionen US-Dollar

Die russische Internet Holding Digital Sky Technologies (DST) hat den Instant-Messaging-Dienst ICQ gekauft. Das gab der Eigner AOL bekannt. Der Preis lag bei 187,5 Millionen US-Dollar. DST betreibt den Webmailer Mail.ru, zu dem der Instant-Messaging-Dienst Agent@Mail.ru mit monatlich etwa 12 Millionen Nutzern gehört. ICQ war dessen Hauptkonkurrent in Russland.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. MEIERHOFER AG, München, Passau, Berlin

AOL hatte für das israelische Unternehmen Mirabilis, das das populäre Instant-Messaging-Programm ICQ entwickelt hatte, im Juni 1998 über 400 Millionen US-Dollar gezahlt. Aktuell soll AOL 300 Millionen US-Dollar gefordert haben. Weitere Kaufinteressenten waren das russische Medienunternehmen Prof-Media und die chinesische Firma Tencent. Die Mehrheit der Nutzer von ICQ ist russischsprachig, das hatte ICQ im März 2010 mitgeteilt. Ihr Anteil entspricht 44 Prozent, das sind rund 18,5 Millionen von insgesamt 42 Millionen Nutzern. ICQ hat neben Russland hauptsächlich Nutzer in Deutschland, in der Tschechischen Republik und Israel.

"Der Erwerb von ICQ ist eine strategische Weiterentwicklung unseres Geschäfts in Russland und Osteuropa", sagte DST-Chef Yuri Milner. "ICQs langjähriger Markenname und sein sehr loyaler Kundenstamm bilden zusammen eine sehr attraktive Möglichkeit zur weiteren Stärkung unserer Position in der Region".

DST ist seit einem Jahr auch Großaktionär bei Facebook. Im Dezember vergangenen Jahres investierte das Unternehmen außerdem in den Spielanbieter Zynga.

AOL hat heute zudem seinen Geschäftsbericht für das letzte Quartal vorgelegt. Der Gewinn sank um 58 Prozent auf 34,7 Millionen US-Dollar (32 Cent pro Aktie), nach 82,7 Millionen US-Dollar (78 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz fiel um 23 Prozent auf 664,3 Millionen US-Dollar. Die Analysten hatten einen Gewinn von 70 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 679 Millionen US-Dollar erwartet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 7,99€
  2. (u. a. Batman Arkham City GOTY für 4,25€, Pathfinder: Kingmaker - Explorer Edition für 14...
  3. 22,99€

486dx4-160 29. Apr 2010

@qwert: Danke, hab's gefunden (http://www.icq.com/legal/policy.html) Auf jeden Fall steht...

^Andreas... 29. Apr 2010

Ja irgendwie schon. Oder auch nicht: http://de.wikipedia.org/wiki/SecureIM

jabber4thewin 29. Apr 2010

Jabber! http://www.jabber-server.de/

Odol 29. Apr 2010

Auf meinem Notebook, welches ich jeden Tag mit zur Arbeit nehme und dort auch als...

Gaius Baltar 29. Apr 2010

Ist bei ICQ genauso. Den einzigen Spam, den ich kriege, sind Authorisierungsanfragen mit...


Folgen Sie uns
       


Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
Librem Mini v2 im Test
Der kleine Graue mit dem freien Bios

Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
  2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
  3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

Geforce RTX 3060 Ti im Test: Die wäre toll, wenn verfügbar-Grafikkarte
Geforce RTX 3060 Ti im Test
Die "wäre toll, wenn verfügbar"-Grafikkarte

Mit der Geforce RTX 3060 Ti bringt Nvidia die Ampere-Technik in das 400-Euro-Segment. Dort ist die Radeon RX 5700 XT chancenlos.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Supercomputer-Beschleuniger Nvidia verdoppelt Videospeicher des A100
  2. Nvidia Geforce RTX 3080 Ti kommt im Januar 2021 für 1.000 US-Dollar
  3. Ampere-Grafikkarten Specs der RTX 3080 Ti und RTX 3060 Ti

    •  /