Abo
  • Services:
Anzeige
The Pirate Bay
The Pirate Bay

Pirate Bay - der Wahnsinn findet kein Ende (Update)

Hans Pandeya will Domain weiterhin kaufen

Der Verkaufsprozess von Pirate Bay wird immer kurioser. Wenn die in Zahlungsschwierigkeiten geratene Global Gaming Factory X den Bittorrent-Tracker gekauft hat, dann soll er ihr für 10 Millionen US-Dollar wieder vom US-Unternehmen BMSV abgekauft werden. Hinter beiden steckt der schillernde Schwede Hans Pandeya.

Hans Pandeya gibt nicht auf. Er erwarb im Januar 2010 die Aktienmehrheit an einem kleinen US-amerikanischen Kalenderhersteller namens Business Marketing Services (BMSV), der laut Wirtschaftsprüfungsbericht vom März 2010 bis dato nicht einen einzigen Kalender verkauft hatte. Auch deshalb raten sie anderen in ihrer Analyse aufgrund des hohen Risikos davon ab, in das Unternehmen zu investieren.

Anzeige

Trotzdem veröffentlichte BMSV in dieser Woche eine Pressemitteilung, in der vom geplanten Kauf der Pirate-Bay-Domain zu lesen ist. BMSV und Global Gaming Factory X (GGF) hätten vereinbart, dass BMSV 10 Millionen US-Dollar in Form eines Schuldscheins für Pirate Bay zahle.

Das gelte allerdings nur, wenn GGF den für den 30. Juni 2010 geplanten Kauf von Pirate Bay abschließen könne - am selben Tag soll dann der Weiterverkauf an BMSV und die Zahlung an GGF abgeschlossen werden.

Schon 2009 stellte sich heraus, dass GGF gar nicht die finanziellen Mittel für den mit viel Getöse vorangekündigten Kauf von Pirate Bay aufbringen konnte, selbst in finanzielle Schieflage geriet und auch keine Investoren für sich gewinnen konnte.

Da der Kauf nun trotzdem stattfinden soll, stellt sich die Frage, wo das Geld herkommen wird. Es könnte teils aus Pandeyas Privatvermögen kommen - und da es offenbar keine großen Investoren gibt, könnte es stattdessen zum anderen Teil von vielen Kleininvestoren bezahlt werden.

Dazu passt, dass BMSV im März 2010 dem australischen Drei-Mann-Unternehmen gTradenet seine Software inklusive Quellcode abgekauft hat. BMSV will den Quellcode laut K-10-Formular nutzen, "um neue Vermarktungsdienste für Unternehmen zu entwickeln".

Das Unternehmen gTradenet beschreibt sich hingegen selbst als Clearinghaus der nächsten Generation. Es soll Privatinvestoren neue Möglichkeiten geben, um ihr Geld in Startups und noch nicht an der Börse befindliche Unternehmen zu investieren. Das passt auch wieder zur Investition in Pirate Bay.

Das gTradenet-Team hat bisher allerdings selbst noch kein Geld gesehen, nur einen Schuldschein in Höhe von 300.000 US-Dollar. Dieser soll zum 31. Mai 2010 fällig werden. Dann soll das Geld entweder ausbezahlt oder Aktienanteile im gleichen Wert ausgeschüttet werden.

Laut BMVS soll aus Pirate Bay nach der Übernahme ein Bezahl-Download-Dienst auf Filesharing-Basis werden. Details dazu blieb das Unternehmen bisher schuldig.

Nachtrag vom 28. April 2010, um 23:40 Uhr:
Pirate Bay hat sich mittlerweile zu den BMSV-Plänen geäußert - und sie als falsch und als betrügerisch bezeichnet. Es gibt weder Verkaufsvereinbarungen noch Gespräche mit BMSV.


eye home zur Startseite
d3wd 08. Jun 2010

CERN. ~d3wd

d3wd 08. Jun 2010

http://www.google.de/search?hl=de&source=hp&q=Raseub&aq=f&aqi=&aql=&oq=&gs_rfai= Ich...

legale plattform 28. Apr 2010

"Schön" für die Mafia wie hier alle aneinander vorbei diskutieren. Bei Premiere hat man...


Fast-Load.de / 28. Apr 2010



Anzeige

Stellenmarkt
  1. H-O-T Härte- und Oberflächentechnik GmbH & Co. KG, Nürnberg
  2. Bosch Software Innovations GmbH, Berlin
  3. PiSA sales GmbH, Berlin
  4. Elizabeth Arden GmbH, Wiesbaden


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. Testgelände

    BMW will in Tschechien autonome Autos erproben

  2. GTA 5

    Goldener Revolver für Red Dead Redemption 2 versteckt

  3. Geldwäsche

    EU will den Bitcoin weniger anonym machen

  4. Soziale Medien

    Facebook-Forscher finden Facebook problematisch

  5. Streit um Stream On

    Die Telekom spielt das Uber-Spiel

  6. US-Verteidigungsministerium

    Pentagon forschte jahrelang heimlich nach Ufos

  7. Age of Empires (1997)

    Mit sanftem "Wololo" durch die Antike

  8. Augmented Reality

    Google stellt Project Tango ein

  9. Uber vs. Waymo

    Uber spionierte Konkurrenten aus

  10. Die Woche im Video

    Amerika, Amerika, BVG, Amerika, Security



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Kilopower: Ein Kernreaktor für Raumsonden
Kilopower
Ein Kernreaktor für Raumsonden
  1. Raumfahrt Nasa zündet Voyager-Triebwerke nach 37 Jahren
  2. Bake in Space Bloß keine Krümel auf der ISS
  3. Raumfahrtpionier Der Mann, der lange vor SpaceX günstige Raketen entwickelte

Kingdom Come Deliverance angespielt: Und täglich grüßt das Mittelalter
Kingdom Come Deliverance angespielt
Und täglich grüßt das Mittelalter

E-Golf auf Tour: Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
E-Golf auf Tour
Reichweitenangst oder: Wie wir lernten, Lidl zu lieben
  1. Fuso eCanter Daimler liefert erste Elektro-Lkw aus
  2. Sattelschlepper Thor ET-One soll Teslas Elektro-Lkw Konkurrenz machen
  3. Einkaufen und Laden Kostenlose Elektroauto-Ladesäulen mit 50 kW bei Kaufland

  1. Telekom lügt sogar im Kleinen

    Juge | 08:06

  2. Re: Die Grafik ist erstaunlich wenig veraltet

    Jhomas5 | 08:01

  3. Völlig falsche Test-Methodik bei autonom...

    ingocnito | 08:00

  4. Re: Ach RockStar ...

    DerSchwarzseher | 07:53

  5. Nein liebe Telekom

    Psy2063 | 07:45


  1. 07:11

  2. 14:17

  3. 13:34

  4. 12:33

  5. 11:38

  6. 10:34

  7. 08:00

  8. 12:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel