Apple veranlasste die Ermittlungen zum iPhone-Prototyp

iPhone-Prototyp wurde nach Auffassung von Apple gestohlen

Apple hat die polizeilichen Ermittlungen rund um den iPhone-Prototyp veranlasst und behauptet, es habe einen Diebstahl gegeben. Im Zuge der Ermittlungen wurden Redakteurscomputer beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob damit gegen die Pressefreiheit verstoßen wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple veranlasste die Ermittlungen zum iPhone-Prototyp

Auf Veranlassung von Apple wurden Ermittlungen rund um den iPhone-Prototyp aufgenommen, von einem Diebstahl sei die Rede gewesen, berichtet das San Jose Business Journal. Seit dem Wochenende ist zwar bekannt, dass die Polizei ermittelt, um herauszufinden, ob eine Straftat begangen wurde. Aber wer die Ermittlungen angestoßen hatte, war bisher nicht bekannt.

Neben dem Gizmodo-Redakteur Jason Chen ist auch der Finder des iPhone-Prototyps ins Visier der Polizei geraten. Die Polizei habe ihn befragt, Näheres ist nicht bekannt. Unklar ist, ob die Polizei auch versucht hat, Jason Chen zu befragen. In jedem Fall wurde die Tür zu Chens Privat- und Arbeitsräumen aufgebrochen, vier Computer und zwei Server von ihm wurden beschlagnahmt.

Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht mit der Untersuchung der beschlagnahmten Computer und Server begonnen. Sie will zunächst prüfen, ob die Beschlagnahme gegen kalifornisches Recht verstoßen hat. Mit der Durchsuchung der Wohn- und Arbeitsräume eines Redakteurs sowie der Beschlagnahme seiner Computer wurde nach Auffassung der US-Bürgerrechtsorganisation EFF klar gegen Staats- und Bundesgesetze verstoßen. Damit werde der Quellenschutz von Journalisten ausgehöhlt.

Am 18. März 2010 wurde der iPhone-Prototyp gefunden

Außerdem wurde nun bekannt, dass der iPhone-Prototyp bereits am 18. März 2010 von einem Apple-Mitarbeiter in einem Restaurant liegengelassen wurde. Erst über einen Monat später berichtete Gizmodo von dem Fall und zeigte den Prototyp eines kommenden iPhones.

Bisher wurde noch niemand in dem Fall angeklagt und es steht nicht fest, ob überhaupt eine Straftat begangen wurde.

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iBlork4Ever 28. Apr 2010

Und etwa 2500 "Beiträge". 10.000 Klicks. Und nun rechne mal einer um, wie viel Geld Golem...

iLOLROFLLOL 28. Apr 2010

Du täuscht ja auch Intelligenz vor. Ist das strafbar? Hoffentlich ... ;-D

iMäc4Ever 28. Apr 2010

Soweit mir bekannt ist, gehören Beschlagnahmungen, ganz gleich, ob es sich um Redakteure...

iTroutman 28. Apr 2010

Die Jobs Biographie ist nicht authorisiert. So weit, so gut, so unspektakulär. Aber...



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