Supertele-Brennweite von Nikon mit 200 bis 400 mm Brennweite
Das neue Super-Teleobjektiv ist aufgrund seines variablen Brennweitenbereichs und seiner für dieses Brennweitenspektrum hohen Lichtstärke vor allem für Natur- und Sportfotografen interessant. Die Frontlinse des Objektivs besitzt eine besondere Beschichtung, die Geisterbilder und Streulichteinflüsse reduzieren soll.
Der Bildstabilisator soll um bis zu vier Lichtwertstufen längere Belichtungszeiten aus der Hand ermöglichen. So kann sich der Fotograf ein Stativ sparen, zumindest wenn er das Objektiv aufgrund seines Gewichts länger freihändig benutzen kann.
Nikon hat dem Objektiv eine neue Fokusbetriebsart verpasst. Die sogenannte Autofokuspriorität mit der Schalterstellung A/M ermöglicht zwar manuelle Korrekturen, legt aber die Priorität auf den Autofokus, so dass eine Verstellung durch eine versehentliche leichte Berührung des Entfernungseinstellrings ausgeschlossen sein soll.
Der Autofokus arbeitet mit einem Ultraschallantrieb und soll dadurch relativ leise und schnell arbeiten. Der Objektivtubus wurde aus einer Magnesiumlegierung gefertigt und ist gegen Staub und eindringende Feuchtigkeit abgedichtet.
Das Objektiv besteht aus 24 Linsen in 17 Gruppen. Die Naheinstellgrenze liegt bei Verwendung des Autofokus bei 2 Metern, beim manuellen Fokussieren 5 cm darunter bei 1,95 Metern. Mit einem Filterdurchmesser von 52 mm ist es relativ preiswert, Filter für das Objektiv zu besorgen. Das AF-S Nikkor 200-400mm f/4G ED VR II misst 124 x 365,5 mm und wiegt 3,36 kg.
Das Nikon AF-S Nikkor 200-400mm 1:4G ED VR II(öffnet im neuen Fenster) soll Ende Mai 2010 für rund 7.150 Euro in den Handel kommen.


