"20 Prozent Marktanteil für deutsche Spiele"

Berliner Wirtschaftssenator Wolf hat ehrgeizige Ziele für die Spielebranche

Die Entwicklerkonferenz Quo Vadis ist eröffnet. Zum Start forderte der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf (Die Linke) für die Spielebranche langfristig einen ebenso hohen Marktanteil deutscher Produktionen wie in der Filmbranche.

Artikel veröffentlicht am ,
Harald Wolf, Linke
Harald Wolf, Linke

"Wir wollen bei Games einen ähnlich hohen Marktanteil wie bei Filmproduktionen erreichen - rund 20 Prozent", setzte der Berliner Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) als ranghöchster deutscher Politiker bei der Eröffnung der Entwicklerkonferenz Quo Vadis eine ehrgeizige Zielmarke. Bis dahin sei es ein langer Weg - aber Wolf sah Chancen, ihn erfolgreich zu beschreiten. So gebe es auch dank der erfolgreichen Prototypenförderung unter anderem durch die Länder Berlin und Brandenburg inzwischen im Bereich Mobile-, Online- und Browsergaming gute Entwicklungsmöglichkeiten. Zahlen, wie hoch der Marktanteil deutscher Produktionen ist, liegen nicht vor - nach Einschätzung von Golem.de dürfte er deutlich unterhalb der Zehn-Prozent-Marke liegen.

Konkret nannte Wolf im Rahmen des Wettbewerbs "Serious Games" mit rund 4,5 Millionen geförderte Projekte, darunter eine Raucherentwöhnungssoftware und ein Handball-Trainerspiel. Weiter arbeiten müsse die Branche an der Rechtesicherung von Marken und Inhalten von Spielen und an der Eigenkapitalausstattung der Entwicklerstudios - auch, um in Verhandlungen mit Publishern eine stärkere Position zu haben.

Stephan Reichart vom Game - Branchenverband der Entwickler von Computerspielen merkte bei der Eröffnung der Tagung an, Spiele seien inzwischen das Leitmedium für Millionen Menschen weltweit. Deshalb dürfe die Branche in "den nächsten Jahren nicht aufhören" dafür zu kämpfen, "als gleichberechtigtes Medium wahrgenommen" zu werden.

Im Hinblick auf frühere und gegenwärtige Diskussionen rund um den Jugendschutz sollten Entwickler und Spieler endlich weg von allzu eindimensionalen Diskussionen kommen. Niemandem würden pauschale Urteile wie "Games sind gut" oder "Games sind schlecht" helfen. Auch Spieler und Presse sollten sich öffentlich klarer als bislang äußern, wenn ein Spiel wegen problematischer Inhalte vielleicht wirklich schlecht sei.

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Browsergamer 30. Apr 2010

Bewirb dich mal bei den Browsergame-Entwicklern. Dort wird vernünftig bezahlt und 40h...

fufu 28. Apr 2010

Da die Killerspiel-Gegner in den nächsten jahren alle sterben muss man sich die jungen...

ent wö nungs 28. Apr 2010

Das ist halt wie Voodoo. Proggern kann halt nicht jeder, und Windows stürzt ständig ab...

RGO 28. Apr 2010

Am besten ein Gesetz für mindestens 40% Regalplatz für deutsche Spiele....



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