iPhone-Prototyp: Polizei beschlagnahmt Redakteurscomputer
Polizei ermittelt in alle Richtungen
Im Rahmen der Ermittlungen um den iPhone-Prototyp sind Computer eines Gizmodo-Redakteurs von der Polizei beschlagnahmt worden. Die US-Bürgerrechtsorganisation EFF sieht darin einen Verstoß gegen die Pressefreiheit. Weshalb ermittelt wird, ist weiterhin unklar.
Im Rahmen von Vorermittlungen hat die kalifornische Polizei die Wohnung des Gizmodo-Redakteurs Jason Chen durchsucht und vier Computer sowie zwei Server beschlagnahmt. Jason Chen hatte vergangene Woche über einen iPhone-Prototyp auf Gizmodo berichtet. Der Prototyp des iPhones wurde wohl von einem Apple-Mitarbeiter in einem Restaurant liegengelassen, der Finder des Geräts hat es dann für 5.000 US-Dollar an Gizmodo verkauft, das anschließend darüber berichtete.
Ziel und Grund der Ermittlungen weiterhin unklar
Als Folge davon hat die Polizei am Wochenende mit Vorermittlungen begonnen. Wer die Ermittlungen angestoßen hat, ist nicht bekannt. Auch ist unklar, welche Straftat verfolgt werden soll. Das wisse auch die zuständige Staatsanwaltschaft noch nicht, berichtet Techcrunch. Derzeit sei noch keine Anklage erhoben worden, es liefen lediglich Vorermittlungen. Derzeit würden alle Personen untersucht, die mit dem Fall in Verbindung stehen.
Die Hausdurchsuchung bei Jason Chen fand bereits Freitagnacht statt, wie Gizmodo nun erst berichtet. Chen war nicht zu Hause. Die Polizei brach daher die Haustür auf und war wohl bereits mehrere Stunden in seiner Wohnung, als Chen nach Hause kam. Unklar bleibt, warum die Polizei bei einer Voruntersuchung nicht gewartet hat, bis Chen zu Hause war.
Beschlagnahmte Computer werden zunächst nicht untersucht
Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht mit der Untersuchung der beschlagnahmten Computer und Server begonnen. Sie will zunächst prüfen, ob die Beschlagnahme gegen kalifornisches Recht verstoßen hat. Mit der Durchsuchung der Wohn- und Arbeitsräume eines Redakteurs sowie der Beschlagnahme seiner Computer wurde nach Auffassung der US-Bürgerrechtsorganisation EFF klar gegen Staats- und Bundesgesetze verstoßen, berichtet Laptop Mag. So werde der Quellenschutz von Journalisten ausgehöhlt.
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Nein, du musst den Fund beim Fundbüro anzeigen und anschließend 6 Monate verwahren...
Stimmt, das war sogar mehr als unpassend. Wir reden hier von Handies und du kommst mit...
Meine meinung dazu ganz einfach: Apple hats einem Mitarbeiter mitgegeben - der hats mit...