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1,5 Millionen unechte statt gehackte Facebook-Accounts?

Entwarnung für besorgte Facebook-Nutzer. Die zum Verkauf angebotenen 1,5 Millionen Facebook -Accounts sollen nicht gehackt, sondern künstlich generiert worden sein. Ein Hacker soll sie in einem russischen Schwarzmarktforum angeboten haben.
/ Christian Klaß
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Die Nachricht von 1,5 Millionen gehackten und zum Verkauf angebotenen Facebook-Accounts(öffnet im neuen Fenster) hat für einigen Wirbel gesorgt. Zu Unrecht, wie sich nun herausstellt. In einem Anticheat getauften russischen Forum wurden die Zugangsdaten von einem russischen Hacker namens Kirllos angeboten.

Laut Umair Khan Jadoon vom Merrycode-Blog(öffnet im neuen Fenster) wurde der entsprechende Thread in dem Forum bereits gelöscht. Eine darin zuvor veröffentlichte Liste an Beispielzugängen soll bei genauer Analyse durch ungenannte Dritte nicht nach gephishten oder gehackten Accounts ausgesehen haben.

Die Accounts, deren Passwörter funktioniert hätten, seien alle auffällig neu gewesen, hätten nur ein bis zwei Kontakte gehabt, keine glaubwürdigen Aktivitäten gezeigt und wirkten für eingefleischte Facebook-Nutzer sehr unecht. Vermutlich wurden die Accounts künstlich angelegt, etwa für Spamming.

Facebook-Nutzer müssen demnach keine Angst haben, dass ihre Accounts gehackt worden sein könnten. Insgesamt gibt es 400 Millionen Facebook-Nutzer, die 1,5 Millionen künstlichen Accounts machen demnach einen Anteil von 0,3 Prozent aus.


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