Apple öffnet Video-Hardwarebeschleunigung für Macs
Mit Mac OS X 10.6.3 hat Apple Entwicklern die Möglichkeit gegeben, das Abspielen von Videoinhalten durch die Hardwarebeschleunigung des Grafikprozessors zu unterstützen. Die Videos müssen aber im H.264-Format vorliegen, damit die Software die Last von der CPU auf einen Grafikchip übertragen kann, der dieses Format unterstützt.
Die Hardwarebeschleunigung der Videowiedergabe funktioniert nicht mit jedem Mac. Laut Apples Dokument ist eine Nvidia Geforce 9400M, Geforce 320M oder Geforce 330M Voraussetzung dafür – was nicht für Apples Mac-Pro-Systeme und deren Grafikkarten gilt. Außerdem muss Mac OS X 10.6.3 installiert sein. Die Beschleunigung funktioniert also nur mit neueren mobilen Macs und einigen Schreibtisch-Macs(öffnet im neuen Fenster). Diese sind es auch, die besonders unter Software leiden, die Videodecoding mit der CPU durchführen müssen, kostet dies doch häufig einen enormen Teil der Akkukapazität.
Projekte, die davon profitieren könnten, wären etwa Adobes Flash-Player, der beim Abspielen von Webvideos teils erhebliche Last erzeugt. Auch Wiedergabesoftware wie der VLC-Player könnte profitieren. Das Videolan-Team arbeitet bereits an einem hardwarebeschleunigten VLC Player 1.1, der jedoch bisher nur unter Linux und Windows von der GPU profitiert.
Weitere Informationen zum Framework, das die Fähigkeiten der GPU Entwicklern zur Verfügung stellt, stehen in der Technical Note TN2267(öffnet im neuen Fenster). Auch ein Download-Link zur XCode-Erweiterung befindet sich in dem Dokument.
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