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Neue Chipsätze und günstige Übertakter-Mainboards

AMD schickte zusammen mit dem Phenom II X6 1090T auch Asus' neues Mainboard Crosshair IV Formula aus der Serie "Republic of Gamers" (ROG) zum Test. Darauf sitzt ein neuer Chipsatz, der aus der Northbridge 890FX und der Southbridge SB850 besteht. Die 890FX besitzt, anders als die schon erhältliche 890GX, keinen Grafikkern, aber 42 statt 22 PCI-Express-Lanes.

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Daten der neuen Chipsätze
Daten der neuen Chipsätze
Damit kann ein Mainboard ohne weitere PCIe-Multiplexer - wie sie beispielsweise Nvidia auch für Intel-Boards als Nforce-200 anbietet - entweder zwei Grafikkarten mit x16- oder vier mit x8-Anbindung steuern. Asus bietet beide Varianten an und hat folglich gleich vier PEG-Slots verbaut. Durch die Anordnung lassen sich drei davon für doppelt breite Grafikkarten verwenden, so dass theoretisch auch zwei Radeon HD 5970 mit insgesamt sechs GPUs auf dem Crosshair Platz finden können. Für Spiele gibt es dafür aber bisher keinen Treiber für sechs GPUs, so dass solche Konfigurationen bisher nur für Rechenanwendungen sinnvoll erscheinen.

Blockdiagramm 890FX
Blockdiagramm 890FX
Wesentlich sinnvoller sind da schon die zehn noch freien PCIe-Lanes des Chipsatzes, die eine problemlose Anbindung von USB-3.0-Controllern bei voller Leistung ermöglichen - bei Intels Chipsätzen der 5er Serie lauert hier ein Flaschenhals. Den üblichen Baustein von NEC für zwei USB-3.0-Ports hat Asus folglich auch integriert. Zusammen mit den sechs SATA-Ports mit bis zu 6 GBit/s bringt das Crosshair IV Formula damit auch alle aktuellen und noch kaum ausgereizten Schnittstellen mit.

  • AMDs Phenom II X6 (rechts)
  • Daten der neuen Chipsätze
  • Schon mit Last auf nur einem Kern greift der Turbo nicht immer.
  • Cinebench R10 auf einem Kern, wenn der Turbo hochdreht
  • CPU-Z erkennt den Thuban
  • Cache-Daten
  • Board-Daten
  • Speichertimings
  • SPD-Daten
  • Grafikdaten
  • Live Movie Maker lastet sechs Kerne gut aus
  • Ergebnis Cinebench R10 (32 Bit)
  • Ergebnis Cinebench R11.5 (32 Bit)
  • Live Movie Maker auf Core i7-870: Nicht alle Kerne belastet
  • Auch iTunes 9 nutzt nur zweieinhalb Kerne.
  • 3DMark Vantage 'Performance'
  • Cinebench R10 x32
  • Cinebench R10 x32 ist auch mit einem Kern dank Turbo etwas schneller.
  • Cinebench R11.5 x64
  • Dirt2, 1280 x 1024 Pixel, mittlere Details
  • Windows Live Movie Maker
  • Nikon Capture NX, 257 RAW-Dateien nach TIFF
  • PCMark Vantage Overall-Score
  • SuperPi Mod 1.5 XS, 4 Millionen Iterationen
  • Leistungsaufnahme Windows-7-Desktop (idle), Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Windows Live Movie Maker,  Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Volllast CPU mit Cinebench R10, Gesamtsystem
  • WinRAR 3.90 x64, 257 RAW-Dateien nach TIFF
  • iTunes 9.1 skaliert schlecht mit Mehrkern-CPUs
  • Asus Crosshair IV Formula
  • Wer gewinnt in der Champions League?
  • Das Die des Phenom II X6
  • Vier PEG-Slots und gut gekühlte Southbridge
  • USB 3.0 und ROG-Fernsteuerung, aber auch viel Platz
  • Blockdiagramm 890FX
  • Unverändertes AM3-Pinout
  • Neues Overdrive
  • Turbo Core nur durch P- und C-States
  • Künftige CPUs mit 500 MHz mehr per Turbo
  • AMD zitiert vor allem synthetische Benchmarks.
Asus Crosshair IV Formula

Dennoch wäre auf der ATX-Blende noch Platz für einen zweiten Port nach Gigabit-Ethernet gewesen, das ist aber auch schon das einzige, was das High-End-Mainboard nicht zu bieten hat. Ansonsten steht von beleuchteten Tastern für Einschalten, Reset und Spezialfunktionen wie das Rücksetzen der Speichertimings alles zur Verfügung, was Technikfans zum Basteln brauchen.

Besonders hervorzuheben sind dabei LEDs auf dem Mainboard selbst, die verschiedene Spannungspegel anzeigen, und Messpunkte, um diese Werte mit einem Multimeter zu kontrollieren. Auch die drei einzeln per BIOS einstellbaren Anschlüsse für PWM-Lüfter gefallen, am außergewöhnlichsten ist aber ein hochkant angebrachter USB-Port namens "ROG Connect". Mittels einer eigenen Software können Übertakter damit auf einem zweiten PC - beispielsweise einem günstigen Netbook - an allen möglichen Parametern schrauben, auch wenn bereits ein Betriebssystem und eine Anwendung laufen. Das geht noch über AMDs Tool "Overdrive" hinaus, ist aber bei vielen Overclocking-Wettbewerben verboten: Das System muss dort so laufen, wie es auch bootet.

Auch die Übertaktungsautomatik des BIOS' selbst scheint auf den ersten Blick recht effektiv: Sie mutete dem 3,2-GHz-Prozessor über 3,7 GHz zu, bei denen er auch stabil lief. Im Cinebench R10 x32 erreichte er dabei über 16.000 Punkte und lag damit auf dem Niveau von Intels 900-Euro-Prozessor Core i7 975.

Das Crosshair IV Formula ist laut ersten Angeboten von Hardwareversendern schon zu Preisen um 180 Euro zu haben und damit sogar günstiger als einfach ausgestattete X58-Mainboards. Ähnliche Produkte von Gigabyte, MSI und anderen liegen auf demselben Preisniveau, so dass AMD die Kosten für die gesamte Plattform offenbar gezielt niedrig hält.

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tunnelblick 08. Aug 2010

ja lieber markus r., bei so einer ausgefeilten argumentation... naja, dann kauf halt amd ;)

hans99 27. Apr 2010

Mal unabhängig davon, dass Intel mit seinen extreme-cores die Rekorde für...

0xDEADC0DE 27. Apr 2010

Hab grad bei CB gelesen dass es beim AM3 bleibt... auch gut.

Fincut 27. Apr 2010

Klar, war hier ein freudscher Tippfehler von mir.

nicoledos 27. Apr 2010

bei mir nicht. haben mal wieder chinesiche dns-server das netzt gekapert?


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