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400 MHz mehr - manchmal

Ein ähnlicher Kniff scheint dem Phenom II X6 aber noch zu fehlen. Auch bei synthetischen Tests wie dem Cinebench R10, der sich auch auf nur einem Kern ausführen lässt, bleibt der Turbo nicht immer an. Unser Prozessor lief in Dutzenden von Durchläufen nur rund die Hälfte der Zeit mit 3,6 GHz, den Rest mit 3,2 GHz - und damit langsamer als der Phenom II X4. In den gemittelten und bewerteten Messungen ist der X6 dennoch bei diesem Test einen Hauch schneller als der X4 und beim Test aller Kerne sowieso viel fixer.

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Auch wenn der Turbo-Core damit zunächst weniger attraktiv als Turbo-Boost erscheint, kann die Funktion im Alltagseinsatz dennoch Vorteile bringen, etwa, wenn durch ein Programm sehr kurze Leistungsspitzen entstehen und das Betriebssystem gar nicht dauerhaft dazwischenfunken kann. Das lässt sich jedoch mit reproduzierbaren Benchmarks kaum nachstellen.

  • AMDs Phenom II X6 (rechts)
  • Daten der neuen Chipsätze
  • Schon mit Last auf nur einem Kern greift der Turbo nicht immer.
  • Cinebench R10 auf einem Kern, wenn der Turbo hochdreht
  • CPU-Z erkennt den Thuban
  • Cache-Daten
  • Board-Daten
  • Speichertimings
  • SPD-Daten
  • Grafikdaten
  • Live Movie Maker lastet sechs Kerne gut aus
  • Ergebnis Cinebench R10 (32 Bit)
  • Ergebnis Cinebench R11.5 (32 Bit)
  • Live Movie Maker auf Core i7-870: Nicht alle Kerne belastet
  • Auch iTunes 9 nutzt nur zweieinhalb Kerne.
  • 3DMark Vantage 'Performance'
  • Cinebench R10 x32
  • Cinebench R10 x32 ist auch mit einem Kern dank Turbo etwas schneller.
  • Cinebench R11.5 x64
  • Dirt2, 1280 x 1024 Pixel, mittlere Details
  • Windows Live Movie Maker
  • Nikon Capture NX, 257 RAW-Dateien nach TIFF
  • PCMark Vantage Overall-Score
  • SuperPi Mod 1.5 XS, 4 Millionen Iterationen
  • Leistungsaufnahme Windows-7-Desktop (idle), Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Windows Live Movie Maker,  Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Volllast CPU mit Cinebench R10, Gesamtsystem
  • WinRAR 3.90 x64, 257 RAW-Dateien nach TIFF
  • iTunes 9.1 skaliert schlecht mit Mehrkern-CPUs
  • Asus Crosshair IV Formula
  • Wer gewinnt in der Champions League?
  • Das Die des Phenom II X6
  • Vier PEG-Slots und gut gekühlte Southbridge
  • USB 3.0 und ROG-Fernsteuerung, aber auch viel Platz
  • Blockdiagramm 890FX
  • Unverändertes AM3-Pinout
  • Neues Overdrive
  • Turbo Core nur durch P- und C-States
  • Künftige CPUs mit 500 MHz mehr per Turbo
  • AMD zitiert vor allem synthetische Benchmarks.
Schon mit Last auf nur einem Kern greift der Turbo nicht immer.

So, wie PCs heute üblicherweise betrieben werden, also mit einer Vielzahl von Programmen und Diensten im Hintergrund, dürfte der Turbo-Core kaum besonders häufig zum Einsatz kommen. Dass von sechs Kernen drei nichts zu tun haben, kommt dabei kaum vor, denn die Thread-Scheduler der Betriebssysteme sind ja geradezu darauf aus, die Arbeit möglichst gleichmäßig auf die Kerne zu verteilen.

Cinebench R10 erreicht manchmal auch 3,6 GHz
Cinebench R10 erreicht manchmal auch 3,6 GHz
Immerhin benötigt die Funktion, anders als noch vor einigen Monaten spekuliert wurde, weder Treiber noch Programme, der Turbo-Core arbeitet genauso transparent für Betriebssystem und Anwendungen wie Turbo-Boost. Die X6-Prozessoren, welche die Technik beherrschen, sind übrigens mit einem "T" am Ende der Modellnummer versehen. Ebenso wie Intel will AMD die Funktion als besonderes Feature vermarkten.

Es bleibt zu hoffen, dass AMD den Turbo-Core noch weiter entwickelt und nicht nur als einmalige Funktion für den gegenwärtigen Phenom II X6 verwendet. Die Technik funktioniert nämlich, nur ist sie bisher in der Realität nicht besonders effektiv. Dass AMD eine ähnliche Einheit wie Intels ebenfalls kaum dokumentierte PCU in seinen Marketingunterlagen nicht erwähnt, spricht dafür, dass dahinter kein Hexenwerk steckt. Stattdessen werden nur die lange bekannten P- und C-States einer CPU zitiert.

Auf den Turbo-Core hat der Modus C1E, der einige Watt sparen kann, im Übrigen keinen Einfluss. Bei manchen Kombinationen aus Chipsatz, BIOS-Version und CPU kann das Abschalten von C1E Schnittstellen beschleunigen, insbesondere USB. Unser Testsystem erreichte aber auch mit aktiviertem C1E USB-2.0-Transfers von über 30 MByte/s beim Lesen und Schreiben.

 Turbo-Core ist nicht gleich Turbo-BoostNeue Chipsätze und günstige Übertakter-Mainboards 
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tunnelblick 08. Aug 2010

ja lieber markus r., bei so einer ausgefeilten argumentation... naja, dann kauf halt amd ;)

hans99 27. Apr 2010

Mal unabhängig davon, dass Intel mit seinen extreme-cores die Rekorde für...

0xDEADC0DE 27. Apr 2010

Hab grad bei CB gelesen dass es beim AM3 bleibt... auch gut.

Fincut 27. Apr 2010

Klar, war hier ein freudscher Tippfehler von mir.

nicoledos 27. Apr 2010

bei mir nicht. haben mal wieder chinesiche dns-server das netzt gekapert?


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