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Die des Phenom II X6
Die des Phenom II X6

6 Kerne dank besserem 45-Nanometer-Prozess

Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Chiphersteller aus einem Die mehrere Prozessorserien ableiten. Der Phenom II X6 ist hier keine Ausnahme, er stammt von der Opteron-Serie 2300 ab. Diese früher unter dem Codenamen Istanbul bekannten CPUs vereinen sechs Kerne auf einem Die. Möglich wird das auch zu den Preisen von Desktop-CPUs nun durch einen verbesserten 45-Nanometer-Prozess. Intels Core i7 980X ist dagegen schon mit 32-Nanometer-Technik gefertigt. Bei einem Wechsel dieser "Nodes" lässt sich die Zahl der Transistoren in etwa verdoppeln.

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  • AMDs Phenom II X6 (rechts)
  • Daten der neuen Chipsätze
  • Schon mit Last auf nur einem Kern greift der Turbo nicht immer.
  • Cinebench R10 auf einem Kern, wenn der Turbo hochdreht
  • CPU-Z erkennt den Thuban
  • Cache-Daten
  • Board-Daten
  • Speichertimings
  • SPD-Daten
  • Grafikdaten
  • Live Movie Maker lastet sechs Kerne gut aus
  • Ergebnis Cinebench R10 (32 Bit)
  • Ergebnis Cinebench R11.5 (32 Bit)
  • Live Movie Maker auf Core i7-870: Nicht alle Kerne belastet
  • Auch iTunes 9 nutzt nur zweieinhalb Kerne.
  • 3DMark Vantage 'Performance'
  • Cinebench R10 x32
  • Cinebench R10 x32 ist auch mit einem Kern dank Turbo etwas schneller.
  • Cinebench R11.5 x64
  • Dirt2, 1280 x 1024 Pixel, mittlere Details
  • Windows Live Movie Maker
  • Nikon Capture NX, 257 RAW-Dateien nach TIFF
  • PCMark Vantage Overall-Score
  • SuperPi Mod 1.5 XS, 4 Millionen Iterationen
  • Leistungsaufnahme Windows-7-Desktop (idle), Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Windows Live Movie Maker,  Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Volllast CPU mit Cinebench R10, Gesamtsystem
  • WinRAR 3.90 x64, 257 RAW-Dateien nach TIFF
  • iTunes 9.1 skaliert schlecht mit Mehrkern-CPUs
  • Asus Crosshair IV Formula
  • Wer gewinnt in der Champions League?
  • Das Die des Phenom II X6
  • Vier PEG-Slots und gut gekühlte Southbridge
  • USB 3.0 und ROG-Fernsteuerung, aber auch viel Platz
  • Blockdiagramm 890FX
  • Unverändertes AM3-Pinout
  • Neues Overdrive
  • Turbo Core nur durch P- und C-States
  • Künftige CPUs mit 500 MHz mehr per Turbo
  • AMD zitiert vor allem synthetische Benchmarks.
Das Die des Phenom II X6

Das können die Chipdesigner für verschiedene Optionen nutzen: mehr Funktionseinheiten wie SSE-Rechenwerke etwa, oder für größere Caches. AMD hat sich beim X6 allein für 50 Prozent mehr Cores entschieden. Die L2-Caches für jedes Die blieben mit 512 KByte unverändert und auch der gemeinsame L3-Cache für die Kerne blieb gegenüber dem X4 mit 6 MByte gleich groß. Dennoch ist das Die des X6 346 Quadratmillimeter groß, der X4 in 45-nm-Technik bringt es auf nur 258 Quadratmillimeter. Viel Spielraum hatte AMD - außer für mehr Kerne - also nicht.

Mehr Rechenleistung durch höhere Takte bei gleichzeitig steigender Leistungsaufnahme hat AMD diesmal glücklicherweise vermieden: Auch der schnellste Phenom II X6 kommt mit einer TDP von 125 Watt aus. Mit den Phenoms der ersten Generation und dem ersten Modell des Phenom II X4 965 trieb AMD den Energiebedarf auf 140 Watt. Das sorgte jedoch bei den Herstellern von Mainboards und Kühlern für mehr Probleme als Nutzen, so dass jetzt wieder 125 Watt als Maximum gelten. Intels schnellste Desktopprozessoren sind zwar stets mit 130 Watt angegeben, doch dieser kleine Unterschied in der "Thermal Design Power" fällt kaum ins Gewicht.

Unverändertes AM3-Pinout
Unverändertes AM3-Pinout
Ansonsten ist auch der X6 ein waschechter Vertreter der K10-Architektur, die AMD allerdings bereits seit Mitte 2007 anbietet. Zuerst kam das Design für den Serverprozessor "Barcelona" nach halbjähriger Verspätung auf den Markt, und mit dem ersten Phenom legte AMD gleich einen Fehlstart hin.

Erst mit dem Phenom II, der im Januar 2009 auf den Markt kam, konnte AMD bei den Desktopprozessoren wieder überzeugen, 13 Monate später kommt nun der Phenom II X6 auf den Markt. Denselben Abstand gab es auch zwischen Phenom I und Phenom II, so dass die Chipentwicklung bei AMD nach dem Barcelona-Debakel offenbar endlich wieder rund läuft.

Zum Start will AMD nur zwei Modelle des X6 anbieten, die inoffiziellen Roadmaps sehen jedoch noch fünf weitere Versionen vor, die erstmals für einen Sechskerner auf dem Desktop auch mit 95 Watt TDP auskommen sollen. Wann diese Versionen jedoch auf den Markt kommen, steht laut AMD Deutschland noch nicht fest.

 Test: Phenom II X6 1090T - AMD holt mit 6-Kerner aufTurbo-Core ist nicht gleich Turbo-Boost 

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tunnelblick 08. Aug 2010

ja lieber markus r., bei so einer ausgefeilten argumentation... naja, dann kauf halt amd ;)

hans99 27. Apr 2010

Mal unabhängig davon, dass Intel mit seinen extreme-cores die Rekorde für...

0xDEADC0DE 27. Apr 2010

Hab grad bei CB gelesen dass es beim AM3 bleibt... auch gut.

Fincut 27. Apr 2010

Klar, war hier ein freudscher Tippfehler von mir.

nicoledos 27. Apr 2010

bei mir nicht. haben mal wieder chinesiche dns-server das netzt gekapert?



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