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Fazit

Der Phenom II X6 1090T ist ein spannendes Technikspielzeug - und auch ein flotter Prozessor. Wie schon den Core i7 980X plagt ihn aber, dass die wenigsten Programme sechs Kerne wirklich nutzen können. Der günstigere Phenom II X4 965 ist ihm durch seinen höheren Takt in einigen Tests noch ebenbürtig.

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AMD zitiert vor allem synthetische Benchmarks
AMD zitiert vor allem synthetische Benchmarks
Wo die Software jedoch passt, kann AMDs Neuer durchaus im Revier der Core i7-800 wildern, gegen die viel teureren Core i7-900 hat er jedoch keine Chance. Die neue Funktion Turbo-Core wirkt sich bei Benchmarks kaum aus, da meist mehr als drei Kerne ein bisschen zu tun haben - um zu greifen, müssen aber alle anderen drei Cores wirklich Ruhe haben.

  • AMDs Phenom II X6 (rechts)
  • Daten der neuen Chipsätze
  • Schon mit Last auf nur einem Kern greift der Turbo nicht immer.
  • Cinebench R10 auf einem Kern, wenn der Turbo hochdreht
  • CPU-Z erkennt den Thuban
  • Cache-Daten
  • Board-Daten
  • Speichertimings
  • SPD-Daten
  • Grafikdaten
  • Live Movie Maker lastet sechs Kerne gut aus
  • Ergebnis Cinebench R10 (32 Bit)
  • Ergebnis Cinebench R11.5 (32 Bit)
  • Live Movie Maker auf Core i7-870: Nicht alle Kerne belastet
  • Auch iTunes 9 nutzt nur zweieinhalb Kerne.
  • 3DMark Vantage 'Performance'
  • Cinebench R10 x32
  • Cinebench R10 x32 ist auch mit einem Kern dank Turbo etwas schneller.
  • Cinebench R11.5 x64
  • Dirt2, 1280 x 1024 Pixel, mittlere Details
  • Windows Live Movie Maker
  • Nikon Capture NX, 257 RAW-Dateien nach TIFF
  • PCMark Vantage Overall-Score
  • SuperPi Mod 1.5 XS, 4 Millionen Iterationen
  • Leistungsaufnahme Windows-7-Desktop (idle), Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Windows Live Movie Maker,  Gesamtsystem
  • Leistungsaufnahme Volllast CPU mit Cinebench R10, Gesamtsystem
  • WinRAR 3.90 x64, 257 RAW-Dateien nach TIFF
  • iTunes 9.1 skaliert schlecht mit Mehrkern-CPUs
  • Asus Crosshair IV Formula
  • Wer gewinnt in der Champions League?
  • Das Die des Phenom II X6
  • Vier PEG-Slots und gut gekühlte Southbridge
  • USB 3.0 und ROG-Fernsteuerung, aber auch viel Platz
  • Blockdiagramm 890FX
  • Unverändertes AM3-Pinout
  • Neues Overdrive
  • Turbo Core nur durch P- und C-States
  • Künftige CPUs mit 500 MHz mehr per Turbo
  • AMD zitiert vor allem synthetische Benchmarks.
Wer gewinnt in der Champions League?

Der größte Vorteil des X6 ist sein günstiger Preis: Mainboard und Prozessor für 500 Euro sind nicht nur für Bastler, sondern auch für Medienprofis, deren Anwendungen mit vielen Kernen gut skalieren, eine Verlockung. Es liegt an den PC-Herstellern, auf dieser Plattform auch zuverlässige Workstations mit gutem Support anzubieten.

Als Grundlage für Übertaktungsexperimente sind die 890GX-Boards mit dem X6 ebenfalls sehr interessant: Unser Exemplar des Prozessors erreichte mit Luftkühlung und ohne eigene Eingriffe allein durch die Automatiken des Boards knapp 20 Prozent mehr Takt. Das muss nicht für jede CPU gelten, ist aber ein Hinweis auf den großen Spielraum, den der X6 bietet.

Bei Standardtakten ist zudem die Leistungsaufnahme auf dem Niveau der Vorgängergeneration geblieben. Das ist nicht schlecht, durch die sehr effizienten Core i7-800 inzwischen aber überholt. Insgesamt ist AMD mit dem Phenom II X6 1090T aber ein überzeugender Einstieg in die 6-Kern-Welt auf dem Desktop gelungen.

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tunnelblick 08. Aug 2010

ja lieber markus r., bei so einer ausgefeilten argumentation... naja, dann kauf halt amd ;)

hans99 27. Apr 2010

Mal unabhängig davon, dass Intel mit seinen extreme-cores die Rekorde für...

0xDEADC0DE 27. Apr 2010

Hab grad bei CB gelesen dass es beim AM3 bleibt... auch gut.

Fincut 27. Apr 2010

Klar, war hier ein freudscher Tippfehler von mir.

nicoledos 27. Apr 2010

bei mir nicht. haben mal wieder chinesiche dns-server das netzt gekapert?


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