Lenovo: Thinkpad L als robustes Recycling-Notebook
Mitte Mai will Lenovo die beiden Modelle Thinkpad L512 (15 Zoll) und Thinkpad L412 (14 Zoll) auf den Markt bringen. Zu den Auflösungen der Displays, die im 16:9-Format ausgeführt sind, macht der Hersteller noch keine Angaben, aber: Sie sollen entspiegelt sein. Auch, welche Prozessoren verbaut werden, gibt Lenovo noch nicht an.
CPUs der Serien Core i3 und i5 mit Arrandale-Kern sollen es aber sein. Die Prozessoren bringen auch gleich Intels Grafikkern "HD Graphics" mit, optional kann eine Radeon HD 5145 mit 512 MByte Grafikspeicher geordert werden. Ob sich die Grafiklösungen im Betrieb wechseln lassen, was Intel unterstützt, ist nicht bekannt.
Die Gehäuse bestehen zu einem Teil aus Recyclingmaterial, das Lenovo aus alten Rechnern und Wasserbehältern gewonnen hat. Beim L512 sollen 18 Prozent des gesamten Rechners aus aufgearbeiteten Werkstoffen bestehen, was laut dem Hersteller der bisher höchste Anteil bei einem Mobilrechner ist.
Die Notebooks sind Lenovo zufolge einer Reihe der MIL-Tests unterzogen worden. Sie sollen Vibrationen und Staub besser standhalten als andere Geräte und auch bei hohen oder niedrigen Temperaturen funktionieren. Die genauen Werte fehlen noch, wären die Geräte aber besonders wasserresistent, hätte Lenovo darauf sicher hingewiesen.
Ebenso unklar ist die Angabe zur Laufzeit. Mit einem Neun-Zellen-Akku sollen die neuen Thinkpads bis zu acht Stunden durchhalten. Ob dieser aber bei allen Geräten mitgeliefert wird, sagt Lenovo bisher nicht. Das gilt auch für das Gewicht der Notebooks.
Immerhin gibt es einen groben Preisrahmen: Ab rund 700 Euro sollen die Rechner kosten, mit welcher Ausstattung, will Lenovo erst zum Marktstart verraten.