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Beweglicher Roboterarm packt mit Luftdruck

Beweglicher Roboterarm packt mit Luftdruck

Bionischer Roboterarm ist einem Elefantenrüssel nachempfunden

Per Luftdruck wird der vom Esslinger Unternehmen Festo entwickelte Roboterarm gesteuert. Er ist ebenso beweglich und flexibel wie sein natürliches Vorbild. Mit dem Bionischen Handling-Assistenten haben die Schwaben einen künstlichen Elefantenrüssel geschaffen.

Auf den ersten Blick wirkt der Bionische Handling-Assistent, den das Esslinger Unternehmen Festo auf der Hannover Messe (Halle 15, Stand D07) vorstellt, etwas verstörend: Wie ein künstlicher Organismus dreht und wendet er sich mal in die eine, dann in die andere Richtung. Die Bewegungen sind fließend und wirken ganz natürlich.

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Drei Segmente, neun Kammern

Möglich sei das durch die Steuerung des Arms mit Luftdruck, erklärt Alexander Hildebrandt, einer der Entwickler des Systems, im Gespräch mit Golem.de. Der Arm besteht aus drei Segmenten, die wiederum aus je drei kreisförmig angeordneten Kammern bestehen. Die Kammern sind hohl und haben eine balgartige Form.

Wird Luft in die Kammer gepumpt, verlängert sich diese. Da jede der neun Kammern einzeln angesteuert wird, ist der Roboterarm hoch beweglich und kann sich in alle möglichen Richtungen drehen und winden, fast wie eine Schlange. Der dazu nötige Luftdruck beträgt etwa 1,5 bis 3 bar. Werden alle drei Kammern eines Segments gleichzeitig aufgeblasen, verlängert sich dieses. So kann der 75 cm lange Arm auf 1,1 m verlängert werden.

Positionsbestimmung durch Seilzüge

Außen laufen am Greifarm dünne Stahlschnüre entlang. Sie werden von einer Kabeltrommel abgewickelt, an der Sensoren sitzen. Da an jedem Segment des Arms ein solcher Seilzug befestigt ist, lassen sich über diesen Seilzugpotentiometer die Position und die Ausrichtung des Arms genau feststellen.

  • Der Bionische Handling-Assistent von Festo (Foto: wp)
  • Balgartige Luftkammern ermöglichen hohe Beweglichkeit. (Foto: wp)
  • Der Fingripper passt sich... (Foto: wp)
  • ... unter Druck... (Foto: wp)
  • ... dem gegriffenen Gegenstand an.  (Foto: wp)
  • So kann der Roboterarm Obst sortieren. (Foto: wp)
Der Bionische Handling-Assistent von Festo (Foto: wp)

Am Ende des Arms sitzt ein kurzes Handsegment. Auch dieses besteht aus drei Kammern, die jedoch mit einer Platte verbunden sind. Dadurch lässt sich die Hand, die aus drei Greifern besteht, in zwei Ebenen kippen. Die Greifer werden ebenfalls über eine Luftkammer gesteuert. Wird Luft hineingepumpt, schließen sich die Greifer um einen Gegenstand.

Bionischer Greifer schont Obst 

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Tripdio 25. Apr 2010

Nix überflüssig. Die Tripoden von Festo sind schon im praktischen Einsatz: http://www...

deraal 23. Apr 2010

HAHA musste auch daran denken aber da viel mir auch noch was anderes ein: DANGER WILL...

deraal 23. Apr 2010

eben! Außerdem wenn millionen von Menschen das iPad als einen revolutionärem Meilenstein...



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