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Palm-Chef: "Wir können allein überleben"

Palm schließt einen Verkauf aber nicht aus

Palm-Chef Jon Rubinstein gibt sich überzeugt, dass Palm allein überlebensfähig ist. Gleichwohl schließt er nicht aus, dass Palm ein interessantes Übernahmeangebot annehmen würde. Als weitere Einnahmequelle sieht er eine mögliche Lizenzierung von WebOS.

Artikel veröffentlicht am ,
Jon Rubinstein
Jon Rubinstein

"Ich glaube, Palm kann als eigenständiges Unternehmen überleben", sagte Jon Rubinstein im Gespräch mit der britischen Financial Times. Palm habe einen Plan, wie das Unternehmen wieder rentabel wird. Nähere Details verriet er nicht.

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Seit Mitte April 2010 gibt es das Gerücht, dass mehrere Unternehmen an einer Übernahme von Palm interessiert sind. Auslöser dafür war das schlechte Geschäftsergebnis von Palm im zurückliegenden Quartal. Zu den Kaufinteressenten zählten vor allem HTC und Lenovo. Angeblich sucht Palm derzeit intensiv nach möglichen Käufern für das Unternehmen. Das wollte Rubinstein nicht weiter kommentieren.

HTC als Übernahmekandidat ausgeschieden

Bei einem guten Angebot würde Palm eine Übernahme durchaus in Betracht ziehen. Allerdings ist der Übernahmekandidat HTC bereits aus dem Rennen, berichtet Reuters mit Verweis auf gut informierte Quellen. Demnach sei nur noch Lenovo als Käufer von Palm interessiert, das auch die nötigen Bargeldreserven besitzt, um eine Palm-Übernahme finanzieren zu können. Lenovo hatte seinerzeit die Thinkpad-Produktfamilie von IBM übernommen und erfolgreich weitergeführt.

Lizenzierung von WebOS ist denkbar

Als Alternative zu einer Übernahme brachte Rubinstein die Möglichkeit der Lizenzierung von WebOS ins Spiel. Das sei eine denkbare Option, funktioniere aber nur, wenn Palm einen oder mehrere strategische Partner dafür finde und sich damit Geld verdienen lasse. Bisher gibt es Geräte mit WebOS ausschließlich von Palm selbst. Mit Palm OS war Palm seinerzeit bekanntgeworden und hatte das Betriebssystem auch an Hersteller wie Sony und Handspring lizenziert.

Neue WebOS-Smartphones in Planung

Bei Palm wird derzeit mit Hochdruck an neuen Mobiltelefonen entwickelt und nach Rubinsteins Ansicht hat das Unternehmen ein starkes Produktportfolio für die Zukunft. Was er damit im Detail meint, ist nicht bekannt. In Deutschland kommen in diesem Monat die neuen Modelle Pre Plus und Pixi Plus auf den Markt.

Schließlich erklärte Rubinstein, warum Palm so zögerlich außerhalb der USA agiert: Palms Ressourcen reichten einfach nicht aus, um schneller auf dem Weltmarkt zu expandieren.

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suifalo 25. Apr 2010

sonntag! :P

jackjack 24. Apr 2010

werden sie sich nicht durchsetzen kein normaler Mensch (z.B. weiblich) gibt 400 Euro für...

Cansimit 24. Apr 2010

Man sollte vielleicht noch erwähnen, dass WebOS die einzige Plattform nach dem Iphone...

olafiusus 23. Apr 2010

Lasst die BWLer das mal evaluieren!!!!!

blablabla 23. Apr 2010

Ich bin immernoch völlig begeistert von meinem mittlerweile schon etwas gealterten Palm...


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