Amazon: Kindle bleibt unser meistverkauftes Produkt
Amazon-Chef Jeff Bezos hat bei Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen für das erste Quartal 2010 erklärt, dass der Kindle das meistverkaufte Produkt des Unternehmens bleibt. Verkaufszahlen zu dem E-Book-Reader gibt der weltgrößte Onlinehändler weiterhin nicht bekannt.
Amazon steigerte den Gewinn um 68 Prozent auf 299 Millionen US-Dollar (66 Cent pro Aktie), nach 177 Millionen US-Dollar (41 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Amazon verbesserte den Umsatz um 46 Prozent auf 7,13 Milliarden US-Dollar. Die Analysten erwarteten einen Gewinn von nur 61 Cent pro Aktie und einen Umsatz von 6,87 Milliarden US-Dollar.
Der operative Gewinn stieg um 62 Prozent auf 394 Millionen US-Dollar, im Vorjahreszeitraum lag der operative Gewinn bei 244 Millionen US-Dollar.
Der Umsatz der Landestöchter in Großbritannien, Deutschland, Japan, Frankreich und China stieg um 45 Prozent auf 3,35 Milliarden US-Dollar.
Im laufenden zweiten Quartal erwartet Amazon einen Umsatz von 6,1 Milliarden US-Dollar bis 6,7 Milliarden US-Dollar. Das entspräche einem Wachstum zwischen 31 Prozent und 44 Prozent. Die Prognose enttäuschte die Analysten, die einen Umsatz von 6,43 Milliarden US-Dollar berechnet hatten. Die Aktie fiel im nachbörslichen Handel.
Nachtrag vom 22. April 2010, 22:49 Uhr:
Die Nachfrage für das Kindle bleibe auch nach dem Start des iPads von Apple "sehr stark", sagte Amazon-Finanzchef Tom Szuktak. Er wolle aber keine Bewertung des Konkurrenzproduktes abgegeben. Das Kindle sei ein ganz anderer Gerätetyp, so Szuktak weiter.
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