Nokia: Konkurrenzdruck bei High-End-Smartphones weiter stark
Handyhersteller macht 349 Millionen Euro Gewinn
Nokia-Chef Kallasvuo hat bei der Bekanntgabe der Quartalszahlen den anhaltend starken Konkurrenzdruck bei mobilen Geräten im High-End-Bereich beklagt. Der weltgrößte Handyhersteller steigerte zwar den Gewinn, verfehlte aber die Analystenprognosen.
Der Mobiltelefonhersteller Nokia konnte den Gewinn im ersten Quartal 2010 auf 349 Millionen Euro (9 Cent pro Aktie) heben, im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Gewinn bei 122 Millionen Euro (3 Cent pro Aktie). Die Analysten hatten jedoch einen Gewinn von 370 Millionen Euro erwartet.
Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 9,522 Milliarden Euro, nach 9,27 Milliarden Euro ein Jahr zuvor. Der operative Gewinn kletterte von 55 Millionen Euro auf 488 Millionen Euro. Die Analysten wollten einen operativen Gewinn von 493 Millionen Euro sehen, auch beim Umsatz hatten sie mit 9,81 Milliarden Euro mehr erwartet.
Konzernchef Olli-Pekka Kallasvuo sagte: "Im ersten Quartal demonstrierte Nokia im Jahresvergleich ein Wachstum beim Umsatz und beim operativen Gewinn. Der Konkurrenzdruck im High-End-Bereich bei mobilen Geräten ist weiter stark und die Marktbedingungen im Infrastrukturbereich sind weiterhin schwierig." In dem Quartal sei es gelungen, die Smartphone-Auslieferungen im Jahresvergleich um über 50 Prozent zu steigern.
Nokia erwartet weiterhin, dass die Mobiltelefonhersteller 2010 etwa 10 Prozent mehr Endgeräte verkaufen. Die Prognosen für die operative Marge in der Nokia-Kernsparte Devices und Services senkte Nokia von 12 bis 14 Prozent auf 11 bis 13 Prozent.
Nokia verkaufte im ersten Quartal 108 Millionen Handys zu einem Durchschnittspreis von 62 Euro. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres setzte der Weltmarktführer 93 Millionen Mobiltelefone für durchschnittlich 65 Euro ab.
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Also ich habe bis vor kurzem auch nichts anderes ausser Nokia gekauft bzw. mit einem...
öhm... ich bin auch unternehmer... und ich seh das anders... ich trete für qualität statt...
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