Visa will Cybersource für 2 Milliarden US-Dollar kaufen

Vorstände der Konzerne bereits einig

Visa stärkt den Bereich Betrugssicherheit und Onlinezahlungsabwicklung und schluckt das Unternehmen Cybersource. Die Kreditkartenorganisation erwartet eine weiter steigende Nachfrage für diese Dienste.

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Visa will Cybersource für 2 Milliarden US-Dollar kaufen

Visa will Cybersource, einen Experten für Betrugssicherheit und Onlinezahlungsabwicklung, für 2 Milliarden US-Dollar kaufen. Die Kreditkartenorganisation und Cybersource arbeiten schon seit mehr als zehn Jahren zusammen. Die Vorstände beider Konzerne haben ihr Einverständnis für die Übernahme erklärt, jetzt müssen noch die Aktionäre zustimmen. Mit einem Abschluss der Übernahme wird bis September 2010 gerechnet.

"Der Onlinehandel wächst weiterhin rasch. Diese Akquisition wird es Visa ermöglichen, neue und bessere Dienste für robuste, sichere Onlinezahlung bereitzustellen", sagte Visa-Chef Joseph W. Saunders. Cybersource-Chef Michael Walsh soll den Geschäftsbetrieb von Cybersource weiterhin führen. Aufsichtsratschef und Gründer William McKiernan macht sich als Berater bei der Fusion nützlich.

Cybersource bietet mit nur 155 Beschäftigten On-Demand Payment- und Fraud-Detection-Lösungen, Datenservices zu Real-Time-Kalkulation der Mehrwertsteuer, Adressüberprüfungssysteme bei Onlinebestellungen und Card-Verification-Number-Kontrolle. Cybersource hat seinen Hauptsitz im kalifornischen Mountain View.

Laut Visa bedient Cybersource fast weltweit 300.000 Händler. Zu den Kunden gehören die Fluggesellschaft British Airways, der Onlineshop Nike.com, der Internetkonzern Google, der Elektronikhersteller Panasonic, die US-amerikanische Baumarktkette Home Depot, der U-Bahn-Netzbetreiber London Underground und die Oracle-Sparte Peoplesoft. In den USA wickelt Cybersource circa 25 Prozent aller Onlinetransaktionen ab.

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