PCLinuxOS in fünf Geschmacksrichtungen

Zu den Neuerungen in der PCLinuxOS-Version 2010 gehören neben einem aktuelleren Linux-Kernel 2.6.32.11-bfs auch Arbeiten an der WLAN-Konfiguration und die Startbeschleunigung. PCLinuxOS will die Verwendung von Linux so benutzerfreundlich wie möglich halten. Dazu bringen die fünf Live-CDs mit verschiedenen Linux-Desktops vorinstallierte proprietäre Treiber für Grafikkarten mit AMD-/ATI- sowie Nvidia-Chipsätzen mit. Außerdem haben die Entwickler etliche Multimediacodecs integriert, damit das Abspielen von Musik und Videos sofort klappt.







Das PCLinuxOS-Team hat zunächst die beiden großen Desktops Gnome und KDE eingepflegt. Zusätzlich gibt es PCLinuxOS auch mit den Desktops XFCE, LXDE und Enlightenment E-17. Die Desktops können zunächst unabhängig voneinander getestet werden, die Entwickler haben eine eigene Live-CD zusammengestellt. Über den integrierten Installer kann die Linux-Distribution auch auf die Festplatte gebannt werden.
Ursprünglich basiert PCLinuxOS auf Mandriva , es verwendet beispielsweise noch Teile von dessen Installer und die Hardwarekonfiguration. In den eigenen Repositories liegen den Entwicklern zufolge mehr als 12.000 Softwarepakete im RPM-Format zur Installation bereit. Die verschiedenen Desktopversionen können als ISO-Datei von den Servern des Projekts(öffnet im neuen Fenster) bezogen werden. Alle fünf Varianten und eine Version mit einem Mini-Gnome-Desktop gibt es bislang nur in der 32-Bit-Variante.