Inferno: Embedded-Linux auf Zorans Quatro-Platinen
Linux-Kernel kommt in Druckern und Multifunktionsgeräten zum Einsatz
Chiphersteller Zoran bietet für seine Quatro-Platinen das Embedded-Linux Inferno samt Treiber und API für den Interpreter IPS der Firma an. Die Platinenfamilie kommt hauptsächlich in Druckern und Multifunktionsgeräten zum Einsatz.
Mit der speziellen Linux-Kernel-Variante Inferno will Zoran Herstellern von Druckern, Multifunktionsgeräten und Scannern ein effizientes Betriebssystem für seine Platinen 4300 und 4500 der Quatro-Reihe bieten. Das eingebettete Linux soll mit seinem mitgelieferten API die Entwicklung und Verwendung weiterer Funktionen, etwa Schnittstellen für Touchscreens, ermöglichen.
Die Quatro-Platinen beinhalten einen ARM- und einen flexRISC-Kern, auf denen Inferno laufen soll - mitsamt Treiber für Zorans Interpreter für IPS, das fast alle gängigen Druckersprachen kennt, etwa PCL-Varianten, Postscript, PDF oder XPS. Über das mitgelieferte API für Inferno können Hersteller, die den Chip in ihren Geräten verbauen, auch auf Funktionen zugreifen, die das Linux-Betriebssystem bietet, beispielsweise Ethernet mit IPSec oder einen Schlafmodus für die Hardware.
Als Gründe für den Einsatz des Linux-Kernels nennt Zoran neben der flexibleren Handhabung der Schnittstellen für Hersteller auch dessen Real-Time-Fähigkeiten auf den Quatro-Platinen. Das API hingegen bietet die Möglichkeit, den proprietären Code der Hersteller separat vom quelloffenen Linux-Kernel zu halten. Detaillierte Informationen zu den Platinen sind auf der Webseite des Herstellers erhältlich.
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Nichts. Die Treiber müssen immer noch stimmen.