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W3C startet Arbeitsgruppe für Webfonts

Gemeinsamer Antrag von Mozilla, Opera und Microsoft. Das World Wide Web Consortium hat eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet, um einen Standard für Schriften im Web zu entwickeln. Dahinter steht ein ungewöhnliches Trio: Mozilla, Opera und Microsoft.
/ Jens Ihlenfeld
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Der neue Standard für Webfonts soll auf der Spezifikation des WOFF File Format 1.0 basieren, das Microsoft, Mozilla und Opera beim W3C gemeinsam eingereicht haben. Zur weiteren Entwicklung wurde die Web Fonts Working Group(öffnet im neuen Fenster) gegründet.

Entwickelt wurde das Format von Erik van Blokland und Tal Leming zusammen mit Mozilla-Entwickler Jonathan Kew.

Die WOFF-Schriften liegen komprimiert vor, was die Dateigrößen verringert. Zum anderen lassen sich Metainformationen speichern, um auch ohne DRM anzugeben, woher eine Schriftart stammt. Letztendlich werden die Daten von Opentype- oder Truetype-Schriften in WOFF nur neu verpackt, es werden also keine grundlegend neuen Funktionen benötigt. Mittels @font-face lassen sich WOFF-Schriften zusammen mit Truetype- und Opentype-Fonts in Webseiten einbetten.

Zahlreiche Anbieter von Schriften haben bereits Unterstützung für WOFF signalisiert. Eine umfangreiche Liste mit Unterstützern(öffnet im neuen Fenster) hat Mozilla veröffentlicht. Firefox 3.6 unterstützt WOFF bereits.

Aufgrund des großen Interesses der Browserhersteller und Schriftanbieter an WOFF rechnet das W3C damit(öffnet im neuen Fenster), dass sich WOFF sehr schnell als einziges, interoperables Format durchsetzen wird.


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