W3C startet Arbeitsgruppe für Webfonts

Gemeinsamer Antrag von Mozilla, Opera und Microsoft

Das World Wide Web Consortium hat eine neue Arbeitsgruppe eingerichtet, um einen Standard für Schriften im Web zu entwickeln. Dahinter steht ein ungewöhnliches Trio: Mozilla, Opera und Microsoft.

Artikel veröffentlicht am ,

Der neue Standard für Webfonts soll auf der Spezifikation des WOFF File Format 1.0 basieren, das Microsoft, Mozilla und Opera beim W3C gemeinsam eingereicht haben. Zur weiteren Entwicklung wurde die Web Fonts Working Group gegründet.

Entwickelt wurde das Format von Erik van Blokland und Tal Leming zusammen mit Mozilla-Entwickler Jonathan Kew.

Die WOFF-Schriften liegen komprimiert vor, was die Dateigrößen verringert. Zum anderen lassen sich Metainformationen speichern, um auch ohne DRM anzugeben, woher eine Schriftart stammt. Letztendlich werden die Daten von Opentype- oder Truetype-Schriften in WOFF nur neu verpackt, es werden also keine grundlegend neuen Funktionen benötigt. Mittels @font-face lassen sich WOFF-Schriften zusammen mit Truetype- und Opentype-Fonts in Webseiten einbetten.

Zahlreiche Anbieter von Schriften haben bereits Unterstützung für WOFF signalisiert. Eine umfangreiche Liste mit Unterstützern hat Mozilla veröffentlicht. Firefox 3.6 unterstützt WOFF bereits.

Aufgrund des großen Interesses der Browserhersteller und Schriftanbieter an WOFF rechnet das W3C damit, dass sich WOFF sehr schnell als einziges, interoperables Format durchsetzen wird.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


TSteffen 22. Apr 2010

Wobei Arial im Druck immer noch besser aussieht als Times New Roman - das ist dann...

Jones01 21. Apr 2010

Jaaa bitte :) Es wäre einfach zu schön, wenigstens aus einem X Fonts grossen Pool...

Netspy 21. Apr 2010

Das wird ja auch gerade erst standardisiert. Alle und Google werden da schon mitziehen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Massenverkäufe
Teslas sind nicht mehr Hertz' Sache

Der Autovermieter Hertz trennt sich von Teilen seiner Tesla-Flotte und anderen Elektroautos und setzt stattdessen auf Verbrennerfahrzeuge.

Massenverkäufe: Teslas sind nicht mehr Hertz' Sache
Artikel
  1. Clouddienste: Microsoft verspricht rein europäische Datenspeicherung
    Clouddienste
    Microsoft verspricht rein europäische Datenspeicherung

    Vor mehr als zwei Jahren hat Microsoft ein Projekt zur Speicherung von Clouddaten in der EU gestartet. Das betrifft nun alle personenbezogenen Daten.

  2. Future Racing Cable: Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s
    Future Racing Cable
    Modulares USB-Kabel lädt 240 Watt und überträgt 40 GBit/s

    Auf Indiegogo verspricht der Hersteller, dass kein anderes USB-Kabel mehr gebraucht wird. Schließlich sei das Future Racing Cable vielseitig.

  3. USB 4 Version 2: Windows 11 bekommt neues und doppelt so schnelles USB
    USB 4 Version 2
    Windows 11 bekommt neues und doppelt so schnelles USB

    Microsoft testet USB 4 Version 2 in einer Insider-Preview. Der Standard verdoppelt die maximalen Datenraten der Schnittstelle.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Lenovo 34" 21:9 Curved WQHD 299€ • ASRock RX 7900 XTX 1.039,18€ • War Hospital 21,59€ • Amazon-Geräte -50% • Acer 34" OLED UWQHD 175Hz 999€ • PS5 + Spider-Man 2 569€ • AMD Ryzen 9 5950X 379€ • Switch-Controller 17,84€ • AOC 27" QHD 165Hz 229€ • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /