Fehler im DHCP-Client des iPads kann zu Problemen führen

IP-Adressen werden länger genutzt als erlaubt

Die Princeton University hat einen Fehler im DHCP-Client des derzeit nur im iPad genutzten iPhones OS 3.2 entdeckt. Das iPad kann dadurch IP-Adressen weiter verwenden, selbst wenn sie ihm längst nicht mehr zugewiesen sind.

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Den Netzwerkadministratoren der Princeton University sind Probleme mit iPads in ihren drahtlosen Netzwerken aufgefallen. Der DHCP-Client des iPhones OS 3.2 erneuert seinen DHCP-Lease nicht, benutzt aber dennoch die ihm zuvor zugewiesene IP-Adresse weiter, obwohl die IP-Adresse vom iPad eigentlich durch die Nichterneuerung wieder freigegeben wurde. Das bedeutet, dass Rechner, die dieselbe IP-Adresse später zugewiesen bekommen, mit dem iPad im Netzwerk kollidieren können.

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Die Universität ging sogar so weit, im Netzwerk iPads zu sperren, die sich falsch verhielten. Nicht alle iPads waren betroffen. Bei 25 von insgesamt 42 registrierten iPads wurde fehlerhaftes Verhalten des DHCP-Clients entdeckt. Die entsprechenden Besitzer der Geräte wurden von der Netzwerkadministration kontaktiert, um die Probleme zu beheben.

Betroffen dürften von dem Problem vor allem größere Installationen sein, die häufig IP-Adressen wieder freigeben müssen. Da es das iPhone OS 3.2 bisher weder für den iPod touch noch für das iPhone gibt, sind diese Geräte nicht betroffen.

Auf einer eigenen Webseite hat die Princeton University einen sehr detaillierten Fehlerbericht veröffentlicht, der auch Schritte anzeigt, wie der Fehler nachvollzogen werden kann.

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Zudem wurde ein Workaround veröffentlicht, der dem iPad das fehlerhafte Verhalten abgewöhnen soll.

Die Universität betont, dass es sich nicht um ein WLAN-Problem handelt. Es taucht nur im WLAN auf, weil das die einzige Verbindungsmöglichkeit für iPads ist.

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