Places - Google wird zum Branchenbuch

Kleine Geschäfte bekommen einen eigenen Auftritt in Googles Suchmaschine

Googles Local Business Center heißt ab sofort Google Places und fasst alle Angebote für lokale Gewerbetreibende zusammen. Sie sollen über Places ihren Auftritt in Google verbessern können.

Artikel veröffentlicht am ,

Im September 2009 hat Google seine sogenannten Place Pages gestartet, Seiten zu Orten rund um den Globus. Dazu zählen Restaurants, Hotels und Reinigungen ebenso wie Museen, Schulen und Parks. Die Places Pages zeigen Fotos, Bewertungen und wesentliche Fakten wie Öffnungszeiten zu den jeweiligen Orten. Die Anbieter können Echtzeitinformationen hinterlegen.

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Genutzt wurde das Local Business Center seither von rund vier Millionen Gewerbetreibenden weltweit, die Informationen zu ihren Geschäften bei Google hinterlegt haben. Künftig wird dieses Angebot unter dem Namen Google Places weitergeführt. Mit der Umbenennung gibt es einige neue Funktionen: Anbieter, die ihre Dienste mobil anbieten, können angeben, in welchen Regionen sie tätig sind. Wer auf ein Ladengeschäft verzichtet, kann die Anzeige seiner Adresse unterdrücken lassen.

Zudem gibt es ein Werbepaket, das für 25 US-Dollar pro Monat eine Hervorhebung in den Suchergebnissen und auf Google Maps verspricht. Für Letzteres nutzt Google Tags, die ab sofort in wenigen weiteren Städten in den USA zu Verfügung stehen.

Und während hierzulande weiter über Google Street View gestritten wird, geht Google in den USA noch einen Schritt weiter und zeigt auch Fotos aus dem Inneren von Läden. Sie können von den Besitzern bei Google hinterlegt werden - oder die Besitzer geben eine Fotosession bei Google in Auftrag. Google bietet auch individuelle QR-Codes an, die auf Visitenkarten gedruckt oder ins Schaufenster geklebt werden können. Sie führen Nutzer mit entsprechend ausgestatteten Smartphones direkt auf die Seiten des eigenen Geschäfts bei Google.

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In einem Dashboard bietet Google Nutzern von Places eine Übersicht, wie die eigene Präsenz auf Google genutzt wird. So will Google vor allem kleine Gewerbetreibende besser einbinden, denn rund 20 Prozent aller Suchanfragen bei Google stehen im Zusammenhang mit Orten.

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