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IMHO: Ein Vulkan, ein Bus und viele Akkus

Eine Reise ohne Flugzeug - von Barcelona nach Berlin

Was täte ein Golem-Redakteur ohne Notebook und Netzwerk? Vermutlich hockte er noch in Spanien, gestrandet nach einer Presseveranstaltung. Doch die IT-Ausrüstung machte das Luftfahrtchaos, das durch die Aschewolke von Islands Eyjafjallajökull-Vulkan ausgelöst wurde, handhabbar.

Artikel veröffentlicht am ,

Nicht das erste Mal hat es mich in ein Luftverkehrschaos gezogen: Vergangenes Jahr durfte ich live miterleben, was passiert, wenn die Lufthansa ihre Server aktualisiert, dieses Jahr saß ich in Spanien nach einer Toshiba-Presseveranstaltung fest.

  • In der Nähe des Plaça d'Espanya - kurz vor der Abfahrt Richtung Frankfurt ...
  • ... und von oben herunter fotografiert
  • Nachts am Strand von Barcelona
  • Im Bus: kurz nach 12 Uhr in den Pyrenäen
  • Montpellier
  • Etwas näher dran.
  • Der Bus der von Spanien nach Deutschland führte. Hier eine Pause nahe Lyon.
  • Unfreiwillig komisch: In Frankfurt kein Weiterkommen
In der Nähe des Plaça d'Espanya - kurz vor der Abfahrt Richtung Frankfurt ...
Inhalt:
  1. IMHO: Ein Vulkan, ein Bus und viele Akkus
  2. Mit dem Rechner gegen die Vulkanasche
  3. Frankreich ohne Internetzugang

Kurz nach der Veranstaltung deutete sich ein Problem an: Ein Inselstaat, der Spieler mit Eve Online beglückt hat und bald vielleicht ein sicherer Datenhafen wird, erfreut die Luftfahrtindustrie und hunderttausende Reisende mit einer riesigen Aschewolke aus einem Vulkan. Island. Dank eines Internetzugangs, der in den Hotels von Barcelona oft selbstverständlich ist, wusste ich immer, was los war. Am Freitag verbreitete ich über soziale Netzwerke, dass der Rückflug in Gefahr ist.

Mein Flug sollte Sonntagfrüh gehen, 6:10 Uhr. Angesichts dieser Zeit verzichtete ich an diesem Tag auf ein Hotelzimmer. In Barcelona waren zwei Messen gleichzeitig, die hohen Hotelkosten wollte ich sparen. Ich schaute gebannt und regelmäßig auf diverse Onlineportale. Vor ein paar Jahren wäre ich vielleicht noch zum Bahnhof gegangen, hätte die Tagespresse gesichtet oder die sehr kurzen Beiträge von Fernsehsendern als Grundlage für eine Lageeinschätzung genommen.

Ungewissheit

Doch am Samstag um 12:00 Uhr musste ich auschecken - damit war ich ohne Internet. Zu diesem Zeitpunkt war für die Lufthansa noch unklar, ob mein Flug annulliert wird. Ich hatte aber längst auf Worst-Case-Denken umgeschaltet. Im Laufe des Tages konnte ich eine SIM-Karte des spanischen Providers Yoigo ergattern. Welche Datentarife im Ausland gebraucht werden, erfährt der Internetnutzer in Foren wie Telefon-Treff. Dort hatte ich vor Jahren erfahren, das Yoigo günstiges Internet per Prepaid erlaubt.

Mit dem Rechner gegen die Vulkanasche 
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detru 22. Apr 2010

das mag zwar deine Meinung sein, aber du stellst es als ein Faktum hin ("Ich wäre ohne...

redundanzfaktor 21. Apr 2010

Zur Info: Die Kritik richtet sich gegen das bescheuerte Wortkonstrukt "IMHO", nicht gegen...

i m h o 21. Apr 2010

Defacto gibts an den Bahnlinien kleine Funkmasten. Vermutlich verstärken die auch nur "T...

Yarg 21. Apr 2010

Ich fand den Artikel auch sehr erfrischend, zumal ich immer noch in Madrid festsitze und...

Rechtschreibnazi 20. Apr 2010

Danke, du hast meine arme, geschändete Seele vor dem Untergang bewahrt. :)


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