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Frankreich ohne Internetzugang

Ab den Pyrenäen war erst einmal Schluss mit dem Internetzugang. Datenroaming wollte ich nicht, weil die Kosten schnell überhand nehmen. Allein die Option zu haben, beruhigte mich aber ungemein, denn die beiden Fahrer des Busses schienen nicht gerade ortskundig. Mit ein wenig Pech wäre ich in Frankreich steckengeblieben.

  • In der Nähe des Plaça d'Espanya - kurz vor der Abfahrt Richtung Frankfurt ...
  • ... und von oben herunter fotografiert
  • Nachts am Strand von Barcelona
  • Im Bus: kurz nach 12 Uhr in den Pyrenäen
  • Montpellier
  • Etwas näher dran.
  • Der Bus der von Spanien nach Deutschland führte. Hier eine Pause nahe Lyon.
  • Unfreiwillig komisch: In Frankfurt kein Weiterkommen
Im Bus: kurz nach 12 Uhr in den Pyrenäen

Kurz nach Mitternacht, am Montag also, überquerte der Bus bei Strasbourg die Grenze zwischen Frankreich und Deutschland. Was tat ich als Erstes? Das iPhone zücken, Netzbetreiber auswählen und mit Google Maps die Position verfolgen. Dabei stellte sich heraus, dass die Busfahrer trotz allem eine sinnvolle Strecke fuhren.

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Schlafen auf der Handballenablage

In Frankfurt am Main (Fraport, FRA/EDDF) angekommen, wieder einen deutschen Netzbetreiber per Notebook nutzend, informierte ich mich bei der Deutschen Bahn über meine Möglichkeiten. Den Nacht-ICE hatte ich verpasst, ab 04:32 Uhr gab es wieder eine Verbindung. Die Deutsche Bahn lässt angeblich alles rollen, was rollen kann - und nicht wegen Wartungsmängeln und Sparmaßnahmen in der Werkstatt steckt. Mein ICE fuhr gut gefüllt ab. Das Beste war der Zugang zu einer Steckdose und der Mobilfunkverstärkerwagen. Ich hatte also ein wenig Beschäftigung mit dem Internet, zumindest wenn ich nicht gerade mit Armen und Kopf schlafend auf der Handballenauflage lag. Mein Notebook war die beste Schlafunterlage der vergangenen 48 Stunden - bis ich dann am Montag um 10:00 Uhr morgens in mein Bett fiel.

Die Lehre: Für alle Fälle vorbereitet zu sein lohnt sich. Mit moderner Technik wird manches Reiseproblem erträglich. Sie ersparte mir einigen Stress, der anderen Reisenden und den Flughafenmitarbeitern anzusehen war. Eine Busfahrt durch die wunderschönen Pyrenäen entschädigt im Übrigen für vieles.

Was es für das nächste Luftverkehrschaos braucht: mehr Akkulaufzeit, günstige Roamingkosten für Datentarife und eines dieser schicken Reisenetzteile.

Alles in allem säße ich ohne IT-Equipment vermutlich immer noch in Barcelona.

IMHO ist der Kommentar von Golem.de. IMHO = In My Humble Opinion (Meiner bescheidenen Meinung nach)

 Mit dem Rechner gegen die Vulkanasche

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detru 22. Apr 2010

das mag zwar deine Meinung sein, aber du stellst es als ein Faktum hin ("Ich wäre ohne...

redundanzfaktor 21. Apr 2010

Zur Info: Die Kritik richtet sich gegen das bescheuerte Wortkonstrukt "IMHO", nicht gegen...

i m h o 21. Apr 2010

Defacto gibts an den Bahnlinien kleine Funkmasten. Vermutlich verstärken die auch nur "T...

Yarg 21. Apr 2010

Ich fand den Artikel auch sehr erfrischend, zumal ich immer noch in Madrid festsitze und...

Rechtschreibnazi 20. Apr 2010

Danke, du hast meine arme, geschändete Seele vor dem Untergang bewahrt. :)


Blog des Parkplatz Flughafen Leipzig der BWB Parken GbR / 20. Apr 2010



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