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GPS-Empfänger für den Blitzschuh

Jobo PhotoGPS mit mehr Speicherkapazität. Jobo hat zwei neue GPS-Empfänger für Digitalkameras vorgestellt. Die Jobo-PhotoGPS-Modelle werden auf den Blitzschuh der Kamera gesteckt und zeichnen nur dann den Aufnahmestandort auf, wenn ein Bild geschossen wird. So soll Strom gespart werden.
/ Andreas Donath
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Am Windows-PC oder Mac werden später die GPS-Daten und die Bilder mit der Software(öffnet im neuen Fenster) von Jobo(öffnet im neuen Fenster) miteinander synchronisiert. Da sowohl die Kamera als auch das GPS die Uhrzeit aufzeichnen, lässt sich so bestimmen, wo welches Bild aufgenommen wurde. Die Kamerauhr muss deshalb vor der Fotosession präzise gestellt werden.

Die neuen Modelle PhotoGPS 2 und PhotoGPS 4 unterscheiden sich nur durch ihre Speicherkapazität und ihren Preis. Das PhotoGPS 2 speichert bis zu 2.000 Aufnahmeorte auf seinem internen Speicher, das PhotoGPS 4 bis zu 4.000. Das Urmodell speicherte rund 1.000 Aufnahmeorte.

Die GPS-Daten werden mit der Software in die Exif-Felder der Bilder beziehungsweise bei RAWs in eine XMP-Sidecar-Datei integriert. Auf Wunsch recherchiert die Software zusätzlich die Adressdaten der Aufnahmestandorte. Dazu gehören neben Land, Stadt und der Straße wenn vorhanden auch der Name der Sehenswürdigkeit, die sich in der Nähe befindet. Die PhotoGPS-Software nutzt nach Herstellerangaben OpenStreetMap .

Der fest eingebaute Lithium-Polymer-Akku wird über USB geladen und soll bei 100 Aufnahmen pro Tag rund zwei Monate lang halten. Der GPS-Blitzschuh misst 68 x 20 x 43 mm und wiegt rund 80 Gramm.

Die Jobo-GPS-Empfänger(öffnet im neuen Fenster) sollen ab Ende April 2010 für 100 Euro (PhotoGPS 2) und 130 Euro (PhotoGPS 4) erhältlich sein.


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