Lego setzt auf animierte Verkaufspackungen
Entwickelt wurde die Lego Digital Box vom Münchner Unternehmen Metaio(öffnet im neuen Fenster), das sich auf Augmented-Reality-Lösungen spezialisiert hat. In ihr stecken ein Computer, ein Display und eine Videokamera. Tritt ein Kunde mit einer Verpackung vor das Gerät, wird auf der Packung eine Animation des Packungsinhalts angezeigt. So steigen Lego-Männchen in ein Karussell, besuchen das Haus in der Verpackung oder eine Werkstatt erwacht zum Leben.

Bereits seit November 2008 haben Metaio und die Lego Group das System testweise in Lego Stores installiert und es später einigen zusätzlichen Läden hinzugefügt. Da sich die Lego Digital Box verkaufsfördernd auswirkte, wie ein Metaio-Sprecher Golem.de sagte, werden sie nun weltweit in allen Lego Stores und in einem Teil der Partnershops installiert. Damit wurde im März 2010 begonnen.
Für Lego ist Deutschland einer der wichtigsten Märkte. Deswegen ist in den meisten der hiesigen sieben Lego Stores die Lego Digital Box bereits seit 2009 installiert. Neu ist nun, dass mittlerweile rund 20 Produkte von den Systemen erkannt und dass kleine Geschichten in den Animationen erzählt werden. Kunden finden dazu einen Digital-Box-Hinweis auf der Verpackung, primär handelt es sich um teurere Produkte. Das soll in der dritten Ausbauphase dann für alle Lego-Packungen gelten.
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