Abo
  • Services:
Anzeige

Weav soll mobiles Videosharing revolutionieren

Ubiquity Broadcasting Corporation startet Betaphase, nennt aber keine Details

Das US-Unternehmen Ubiquity will mit Weav die Videoübertragung zu mobilen Endgeräten revolutionieren. Doch obwohl das "Internet Broadcast Network" Weav nun die Betaphase erreicht hat, bleibt es bei inhaltsarmen Ankündigungen und Werbefilmchen.

Die 2007 gegründete, privat geführte Ubiquity Broadcasting Corporation (UBC) versteht sich als Rundfunkgesellschaft der Zukunft. Über ihr plattformübergreifendes Netzwerk Weav sollen nicht nur die Multimedia-Inhalte von Partnern, sondern auch Fotos und Videos der Nutzer verbreitet werden - und das möglichst auf und von vielen verschiedenen mobilen Endgeräten sowie über die künftige Weav-Homepage.

Anzeige

UBC will letztlich mehr Menschen erreichen können als konkurrierende Onlinedienste. UBC-Chef Christopher Carmichael beschreibt das Weav-Projekt als bahnbrechend für die gesamte Mobilfunkindustrie. Bahnbrechend auch, weil eine eigene Audio- und Videokompressionstechnik genutzt wird, die hochqualitative Liveübertragungen weltweit und plattformübergreifend ermöglichen soll.

Technische Angaben zum bei Weav eingesetzten Kompressionsverfahren gibt es bisher kaum. In einem Werbevideo heißt es nur, dass mit einem Kompressionsverhältnis von 500:1, 24 Bildern/s und 16-Bit-Farbtiefe gearbeitet werde. Zudem wird gezeigt, wie das bei einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln aussieht. In einer Pressemitteilung wird zudem eine Kompressionsrate von bis zu 1.000:1 genannt.

Ubiquity gibt sich mysteriös

UBC will bei geringerer Hardwarebelastung und geringerer Bandbreite eine bessere Qualität erzielen können, als es mit H.264 der Fall ist. Es geht jedoch nicht nur um eher schmalbandige Übertragungen, sondern um auch live und simultan an viele Empfänger gestreamte HD-Videos. Bei den etablierten Kompressionsverfahren spielt die CPU-Belastung allerdings nur noch eine untergeordnete Rolle, da hier die CPU längst durch spezialisierte Komponenten entlastet wird.

Auf den mobilen Endgeräten ist eine eigene Weav-Software vonnöten. Diese soll den schnellen Zugriff auf viele Audio- und Videoinhalte bieten und erlaubt etwa einfachen Videoschnitt. Zur Navigation gibt es eine eigene Bedienoberfläche, deren Herz ein kreisrund aufgebautes kontextsensitives Menü ist.

Die angepeilte Zielgruppe ist zwischen 13 und 35 Jahren alt, wie einer UBC-Pressemitteilung zu entnehmen ist. Starten soll Weav im Laufe des Jahres 2010 - in der vergangenen Woche wurde die Betaphase eingeläutet. Zu sehen gibt es von Weav aber trotzdem noch nichts, auch die offizielle Webseite bleibt konkrete Details schuldig - und verwundert eher durch teils skurrile Selbstdarstellung der beteiligten Personen. Bevor Weav nicht fertig ist und sich kurz vor dem Start befindet, spielt UBC weiter den großen Geheimniskrämer.


eye home zur Startseite
video kompression 19. Apr 2010

Hier gehts um Handies und !MOBILES! Videosharing. Zu Hause mit 230 Volt kannst Du gerne...

Synapse42 19. Apr 2010

Hacker dieser Welt vereinigt euch. Achne, falscher Film. löl http://de.wikipedia.org/wiki...

we av 19. Apr 2010

Das FP-Projekt hätte als Ziel, Informationen in zensur-Ländern (also quasi überall) zu...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. OEDIV KG, Bielefeld
  2. ACTINEO GmbH, Köln
  3. State Street Bank International GmbH, München
  4. Daimler AG, Neu-Ulm


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate
  2. täglich neue Deals
  3. 29,99€ + 5,99€ Versand (günstiger als die schlechtere Nicht-PCGH-Version)

Folgen Sie uns
       


  1. Windows 10

    Fall Creators Update macht Ryzen schneller

  2. Gesundheitskarte

    T-Systems will Konnektor bald ausliefern

  3. Galaxy Tab Active 2

    Samsungs neues Ruggedized-Tablet kommt mit S-Pen

  4. Jaxa

    Japanische Forscher finden riesige Höhle im Mond

  5. Deep Descent

    Aquanox lädt in Tiefsee-Beta

  6. Android-Apps

    Google belohnt Fehlersuche im Play Store

  7. Depublizierung

    7-Tage-Löschfrist für ARD und ZDF im Internet fällt weg

  8. Netzneutralität

    Telekom darf Auflagen zu Stream On länger prüfen

  9. Spielebranche

    Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Pro und X erwartet

  10. Thunderobot ST-Plus im Praxistest

    Da gehe ich doch lieber wieder draußen spielen!



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

Xperia Touch im Test: Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
Xperia Touch im Test
Sonys coolem Android-Projektor fehlt das Killerfeature
  1. Roboter Sony lässt Aibo als Alexa-Konkurrenten wieder auferstehen
  2. Sony Xperia XZ1 Compact im Test Alternativlos für Freunde kleiner Smartphones
  3. Sony Xperia XZ1 und XZ1 Compact sind erhältlich

Arktika 1 im Test: Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
Arktika 1 im Test
Monster-verseuchte Eiszeitschönheit
  1. TPCast Oculus Rift erhält Funkmodul
  2. Oculus Go Alleine lauffähiges VR-Headset für 200 US-Dollar vorgestellt
  3. Virtual Reality Update bindet Steam-Rift in Oculus Home ein

  1. Re: bei mir genau umgekehrt ...

    dirk_hamm | 04:37

  2. Re: Der naechste aufgekochte Zombie

    bernstein | 03:46

  3. Re: Das wird den privaten Medienkonzeren aber stinken

    mambokurt | 03:30

  4. Re: Ich will möglichst viele Quellen nutzen können!

    mambokurt | 03:25

  5. Re: Edge GUI extrem Langsam seit 1709

    Baertiger1980 | 03:19


  1. 22:38

  2. 18:00

  3. 17:47

  4. 16:54

  5. 16:10

  6. 15:50

  7. 15:05

  8. 14:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel