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Herstellerkreise: Das nächste iPad kommt mit OLED

Analyst hält den Wechsel wegen hohen Einkaufspreises für fraglich. Das taiwanische Branchenmagazin Digitimes hat aus Herstellerkreisen erfahren, dass eine neue Version des iPads im Jahr 2011 mit einem OLED auf den Markt kommen könnte. Doch ein Analyst bei Digitimes Research hält den Wechsel für unwahrscheinlich.
/ Achim Sawall
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AUO Hauptsitz und Technology Center
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Apple wird das iPad der nächsten Generation mit einem OLED ausstatten. Das berichtet das taiwanische Branchenmagazin Digitimes(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Auftragshersteller. Der US-Konzern plane den Marktstart für den Tablet-Rechner der zweiten Generation im Jahr 2011.

Die Hersteller haben verstärkt in die Fertigung von organischen Leuchtdioden investiert. Samsung Electronics baut gegenwärtig seine Fertigungskapazität im OLED-Bereich aus. LG Display erwarb im Dezember 2009 Kodaks OLED-Sparte. Kodak hat sich vertraglich aber weiterhin Zugriff auf die patentierte Technik gesichert, um gegebenenfalls eigene OLEDs produzieren zu können. AU Optronics aus Taiwan plane einen Neustart seiner OLED-Produktion im Jahr 2011, so das Magazin. Die Preise für die organischen Displays würden dadurch künftig sinken, was für Apple den Umstieg erleichtern werde, so der Bericht.

Mingchi Kuo, Analyst bei Digitimes Research, geht hingegen davon aus, dass die OLED-Technik für das iPad auch weiterhin zu teuer sein wird. Bereits jetzt ist das Multitouch-IPS-Display die teuerste Komponente des iPads. Es bietet eine 9,7-Zoll-Diagonale, 1.024 x 768 Bildpunkte und eine LED-Hintergrundbeleuchtung. Kuo schätzt den Einkaufspreis des Displays auf 60 bis 70 US-Dollar. Ein 9,7-Zoll-OLED koste dagegen 500 US-Dollar. Er erwarte nicht, dass der Preis 2010 und 2011 signifikant fallen werde, so die Digitimes.

Im Test von Golem.de zeigte das aktuelle Multitouch-IPS-Display im iPad kräftige Farben und die Darstellung konnte mit einem hochwertigen Desktopdisplay mithalten. Das Panel selbst ist matt, aber die schützende Scheibe darüber reflektierte und konnte bei Sonneneinstrahlung stören. Zusätzlich erschwerten Fingerabdrücke auf dem Glas die Darstellung. Dagegen half es, die Bildschirmhelligkeit voll aufzudrehen.


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