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Call of Duty: Entwicklerstudio Infinity Ward "tot"?

Insider berichten von schlechtem Betriebsklima bei Infinity Ward

Immer mehr Mitarbeiter verlassen Infinity Ward - Insider sprechen davon, das Entwicklerstudio sei "tot". Activision Blizzard wehrt sich: Manager Thomas Tippl berichtet, junge Talente sollten eine Chance bekommen - und der Publisher behandle seine Angestellten "extrem gut".

Artikel veröffentlicht am ,
Thomas Tippl, Activision
Thomas Tippl, Activision

Eine Atmosphäre der "Kleingläubigkeit, Schwarzseherei und Angst" ist das Ziel von Bobby Kotick, Chef von Activision Blizzard - das sagte er jedenfalls auf einem Analystentreffen im September 2009 und wies darauf hin, dass er "den Spaß aus der Entwicklung von Videospielen" vertreiben wolle. Zumindest die Entwickler von Videospielen in seinem Studio Infinity Ward vertreibt Activision derzeit erfolgreich: Nach letzter Zählung hat über ein Dutzend meist leitender Angestellter das Team, das hinter der Milliardenmarke Call of Duty steckt, verlassen, nachdem die Studiochefs Jason West und Vince Zampella von Activision gefeuert worden waren. Ein anonymer Insider von Infinity Ward berichtet nun gegenüber der US-Webseite Kotaku.com, dass das Studio "so, wie es sich seinen Ruf erarbeitet hat, tot ist".

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Angeblich habe Activision Blizzard nicht erwartet, dass die Kündigung von West und Zampella zu einem größeren Exodus von anderen Entwicklern führen würde. Derzeit würden die Lücken teils mit Mitarbeitern anderer Studios geschlossen - aber im Grunde wisse der Publisher nicht, wie er mit der Situation umgehen solle und reagiere panisch. Ein weiterer angeblicher Insider schildert die Lage etwas weniger dramatisch.

Im Gespräch mit der Los Angeles Times hat sich nun Thomas Tippl, Mitglied der Chefetage von Activision, geäußert. "Wir behandeln unsere Entwickler besonders gut", sagte Tippl. "Wenn ihre Spiele erfolgreich sind, bekommen sie mehr Entlohnung als irgendwo sonst". Nach Angaben von Tippl arbeiten noch fast 100 Angestellte bei Infinity Ward, die Studioleitung liege nun in den Händen des Technologiechefs Steve Pearce und des Produktionsleiters Steve Ackrich, jüngere Talente sollen eine Chance erhalten, sich verstärkt einzubringen.

Das hauseigene Studiomodell gebe den Entwicklern viel kreative Freiheit, sie könnten sich voll auf das Herstellen der Spiele konzentrieren. Trippl bestätigt in dem Gespräch auch, dass 2010 ein bei Treyarch produziertes Call of Duty auf den Markt kommt.



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ichduersiees 23. Jul 2010

endlich sind diese idioten aus der braunche weg! ist ja unglaublich was die für so viel...

Eee 25. Apr 2010

"Activision Blizzard" hat nichts mit dem Entwicklerstudio "Blizzard" zu tun. Publisher...

fufu 21. Apr 2010

Sry aber so langsam wirst du echt unfreundlich... Für ein Produkt das 50 € kostet und...

mehr arbeit 21. Apr 2010

Verfolgst du jetzt fufu? Scheinst ja sehr viel Zeit zu haben Herr Jurastudent.

Durgil 20. Apr 2010

Mitarbeiter sind doch mittlerweile nur noch Kostenfaktoren für das Management...


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