Philips bleibt trotz Gewinnsteigerung vorsichtig

Gewinn lag im ersten Quartal deutlich über den Erwartungen

Beim Elektronikkonzern Philips lag der Gewinn im ersten Quartal weit über den Prognosen der Analysten. Konzernchef Kleisterlee rechnet für das laufende Quartal aber mit vielen Unsicherheiten.

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Philips bleibt trotz Gewinnsteigerung vorsichtig

Philips hat im ersten Quartal 2010 nach 6.000 Stellenstreichungen im Unternehmen mehr Gewinn verzeichnet als erwartet. Der Ausblick für das laufende zweite Quartal sei jedoch ungewiss, gab der niederländische Elektronikhersteller bekannt. "Die ökonomischen Unsicherheiten bleiben hoch und das Konsumentenvertrauen schwach", sagte Konzernchef Gerard Kleisterlee. Philips hat 116.000 Mitarbeiter in mehr als 60 Ländern.

Der Gewinn lag bei 200 Millionen Euro, nach einem Verlust von 59 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Analysten hatten einen Gewinn von 82 Millionen Euro prognostiziert. Der Umsatz stieg um 11,4 Prozent auf 5,68 Milliarden Euro und lag damit ebenfalls über den Erwartungen der Analysten.

Der Start in das neue Jahr sei gut verlaufen und das Geschäft in Schwellenländern, wo Philips 30 Prozent des Konzernumsatzes erwirtschaftet, zeigte einen Umsatzanstieg um 22 Prozent. "Mit den Ergebnissen, die wir in den letzten Quartalen abgeliefert haben, haben wir begonnen, das tatsächliche Potenzial unseres Geschäftsportfolios zu demonstrieren", so Kleisterlee weiter. Wachstum zeigten die drei Sparten Lichttechnik, Medizintechnik sowie Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte.

Das EBITA (Earnings Before Interest, Taxes and Amortization) stieg nach einem Verlust von 74 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum auf 504 Millionen Euro. Die Börsenexperten waren lediglich von 294 Millionen Euro ausgegangen. Das Ziel, im Jahr 2010 eine Steigerung um 10 Prozent beim bereinigten EBITA zu erreichen, wurde bekräftigt.

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