Abo
  • Services:

Apple soll angeblich mit Prozessorhersteller AMD verhandeln

Ranghohe AMD- und Apple-Manager bei Treffen gesichtet

Apple soll neben Intel auch AMD als Prozessorlieferanten in die engere Wahl nehmen. Das US-Magazin AppleInsider will von Treffen der Manager beider Konzerne erfahren haben. Die Verhandlungen sollen weit fortgeschritten sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Diese Äpfel - ohne Biss - verteilte AMD auf der Cebit 2010.
Diese Äpfel - ohne Biss - verteilte AMD auf der Cebit 2010.

Apple soll Gespräche mit AMD als künftigem Prozessorlieferanten führen. Das berichtet das Magazin AppleInsider unter Berufung auf informierte Kreise. Ranghohe AMD-Manager sollen sich erst kürzlich wiederholt mit Apple-Vertretern getroffen haben, so AppleInsider unter Berufung auf Augenzeugen. Apple sei an CPUs von AMD für Workstation und Notebooks interessiert und teste bereits AMD-Prozessoren in künftigen Produkten.

Stellenmarkt
  1. Netze BW GmbH, Karlsruhe
  2. BSH Hausgeräte GmbH, Traunreut

Seit dem Wechsel zur x86-Architektur von Intel im Jahr 2005 hatte sich Apple aus der Chipentwicklung weitgehend zurückgezogen, was für das Unternehmen einen Strategiewechsel bedeutete. Bei der CPU-Architektur Power PC war Apple zuvor mit den Partnern IBM und Motorola sehr aktiv an der Entwicklung beteiligt gewesen. Auch Chipsätze und Mikrocontroller in den Powermacs stammten häufig von Apple selbst.

Derzeit verlässt sich Apple bei Macs, iPods und iPhones fast ausschließlich auf Designs von Drittfirmen und ist dabei auch zu schnellen Wechseln bereit. Während die Chipsätze für die Intel-Prozessoren bis Ende 2008 nur von Intel kamen, steckten später in neueren Macbooks und im Mac Mini sowie den iMacs ein Chipsatz von Nvidia. Im Sommer 2009 wurde dann berichtet, Apple könnte zurück zu Intel als seinem einzigen Lieferanten für Chipsätze in Macs und Macbooks wechseln.

Intel habe Verfügbarkeitsprobleme bei neuen Prozessoren gehabt, was den Start von neuen Apple-Notebooks verzögert habe, so AppleInsider. Zudem hätten Änderungen bei Intel die Zusammenarbeit mit Nvidia erschwert. AMDs Tochter ATI stellt Grafikchips her, die Apple weiterhin in einigen Modellen einsetzt.

Durch das starke Wachstum des Unternehmens könnte es für Apple wichtiger werden, verschiedene Partner für CPUs zu haben. AMD könnte Apple leistungsfähige Prozessoren und Grafikchips für einen geringeren Preis als Intel anbieten.

Einem Bericht des Wall Street Journals vom März 2009 zufolge wollte Apple statt Zukäufen in Zukunft wieder verstärkt eigene Chips entwickeln. Apple könnte eigene x64-CPUs für seine Macs entwerfen, die AMD dann herstellen würde, so AppleInsider weiter.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 399€ + Versand (Vergleichspreis 503,98€)
  2. ab 499€ (Vergleichspreis Smartphone ca. 550€, Einzelpreis Tablet 129€)
  3. ab 589€ (Vergleichspreis Smartphone über 650€, Einzelpreis Tablet 129€)
  4. 469€ (Bestpreis!)

Fratzengeballer 21. Apr 2010

Oh weh... Was Neid so alles aus Menschen machen kann... Wäre Motorola nicht ganz so...

Fratzengeballer 21. Apr 2010

Bei Spielen sicherlich, nur das ist ja nicht gerade das, nur ist das ja nicht gerade...

Flaschenhals 19. Apr 2010

Um die beiden Flashspeicher anzusteuern, bedarf es schon eines eigenen Prozessors. Die...

GimmeYourSandwich 19. Apr 2010

Klar wäre es super wenn es so wäre, aber welchen Grund hätte man dann Apple Hardware zu...

tingeltangel 19. Apr 2010

Mit welchem Recht verurteilst und beschimpfst du User, die ein anderes System verwenden...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018)

Das Lenovo Thinkpad X1 Extreme wird das neue Top-Notebook des Unternehmens. Wir haben es samt Docking-Station auf der Ifa 2018 ausprobiert.

Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Zukunft der Arbeit: Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat
Zukunft der Arbeit
Was Automatisierung mit dem Grundeinkommen zu tun hat

Millionen verlieren ihren Job, aber die Gesellschaft gewinnt dabei trotzdem: So stellen sich die Verfechter des bedingungslosen Grundeinkommens die Zukunft vor. Wie soll das gehen?
Eine Analyse von Daniel Hautmann

  1. Verbraucherschutzminister Kritik an eingeschränktem Widerspruchsrecht im Online-Handel
  2. Bundesfinanzminister Scholz warnt vor Schnellschüssen bei Digitalsteuer
  3. Sommerzeit EU-Kommission will die Zeitumstellung abschaffen

Amazon Alexa: Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass
Amazon Alexa
Echo Sub verhilft Echo-Lautsprechern zu mehr Bass

Amazon hat einen Subwoofer speziell für Echo-Lautsprecher vorgestellt. Damit sollen die eher bassarmen Lautsprecher mit einem ordentlichen Tiefbass ausgestattet werden. Zudem öffnet Amazon seine Multiroom-Musikfunktion für Alexa-Lautsprecher anderer Hersteller.

  1. Beosound 2 Bang & Olufsen bringt smarten Lautsprecher für 2.000 Euro
  2. Google und Amazon Markt für smarte Lautsprecher wächst weiter stark
  3. Alexa-Soundbars im Test Sonos' Beam und Polks Command Bar sind die Klangreferenz

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /