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Google-Topmanager wechselt zu chinesischem Konkurrenten

Wang Jing geht zu Baidu

Googles Vizechef beim Engineering & Research Institute des Unternehmens in Schanghai wechselt zum Erzkonkurrenten Baidu. Baidu, der Suchmaschinenmarktführer in China, erfüllt die Zensurauflagen der Regierung besonders treu.

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Google-Topmanager wechselt zu chinesischem Konkurrenten

Ein Topmanager von Google China wechselt zu dem dortigen Hauptkonkurrenten, dem Suchmaschinenbetreiber Baidu. Der chinesische Marktführer Baidu gab die Personalie bekannt. Wang Jing werde Vice-President für Engineering und Development. Nach Angaben der in den USA erscheinenden China Digital Times hat Baidu eine lange Geschichte als einer der aktivsten und restriktivsten Zensoren bei der Onlinesuche in China. Google bestätigte, dass Wang das Unternehmen Anfang April 2010 verlassen habe.

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Wie die staatliche chinesische Zeitung People's Daily berichtet, war Wang bei Google China Vice Director im Engineering & Research Institute des Unternehmens. Er kam im Juni 2000 zu dem US-Konzern. Zuvor war Wang Chief Technology Officer von eBay China und hatte technische Managementposten bei Oracle und Alibaba. Als Google 2007 sein Forschungsinstitut in Schanghai eröffnete, wurden Wang und Yang Wenluo als Führungsduo präsentiert.

Google trägt seit Anfang 2010 einen Konflikt mit der Regierung der Volksrepublik China aus. Der US-Konzern hatte im Januar 2010 erklärt, Opfer hochentwickelter Angriffe auf seine technische Infrastruktur in China geworden zu sein. Ziel waren Google-Mail-Konten chinesischer Menschenrechtsaktivisten und Quellcode der Suchtechnologie des US-Unternehmens. Die chinesische Regierung wurde indirekt beschuldigt, Auftraggeber gewesen zu sein. Am 22. März 2010 stellte Google als Reaktion darauf alle Zensurmaßnahmen seiner chinesischen Ausgaben von Google Search, Google News und Google Images ein. Nutzer von Google.cn wurden auf Google.com.hk und damit auf Server in Hongkong umgeleitet, wo ihnen unzensierte Suchergebnisse gezeigt werden. Hongkong ist eine Sonderverwaltungszone mit einem gewissen Maß an Autonomie. Seitdem war Google.com.hk kurzzeitig nicht erreichbar, über die Ursache herrscht bis heute Unklarheit. Gegenwärtig sei die Suche mit chinesischen Schriftzeichen schwer benutzbar, weil es Fehlermeldungen im Browser gebe, berichtet die britische Financial Times.

"Googles Suchanfragen aus Festland-China sind zurückgegangen, auch die Anzeigenumsätze sind zurückgegangen", sagte Li Zhi, Suchmaschinenexperte des Marktforschungsunternehmens Analysys mit Sitz in Peking, der Financial Times. Daran seien besonders die technischen Probleme schuld.

Über 600 Mitarbeiter wären von einer möglichen Schließung von Google China betroffen. Der Konzern hatte seinen chinesischen Beschäftigten mitgeteilt, dass ihnen Ersatzarbeitsplätze am Hauptsitz des Internetkonzerns in den USA oder im asiatisch-pazifischen Raum angeboten würden.



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Bürger 20. Apr 2010

Na wenigstens hat uns Schröder den Irak erspart, dafür dürfen wir ihm heute noch dankbar...

Arbeitsrechtler 19. Apr 2010

Nennt sich "Konkurrenzverbot", steht in jedem zweiten Arbeitsvertrag drin. 2 Jahre darf...

enemy 18. Apr 2010

OMG ich kack ab! Nein ernsthaft, hab mir das immer gewünscht, thx für den Tipp, das...

foppy 17. Apr 2010

Zum Glück haben uns die Rechtschreibnazis mal wieder vor dem Untergang der deutschen...

Bouncy 17. Apr 2010

ich glaube da sollte stehen


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