US-Regierung bittet Microsoft um ein Wirtschaftsspiel

Ausschussvorsitzender macht Agendasetting per Computerspiel

Der US-amerikanische Staat ist hoch verschuldet, entsprechend harte Einschnitte sind zum Abbau des Defizits nötig. Ein Vertreter der US-Regierung hat Microsoft-Chef Steve Ballmer um ein Computerspiel gebeten, das bei den Bürgern um Verständnis für mögliche Sparmaßnahmen werben soll.

Artikel veröffentlicht am ,

Von Civilization bis Call of Duty: Die USA und die Folgen ihrer Politik spielen immer wieder eine Rolle in Computerspielen. Jetzt hat ein Mitarbeiter von Präsident Barack Obama Microsoft-Chef Steve Ballmer sogar mehr oder weniger offiziell dazu aufgefordert, ein Computerspiel rund um die wirtschaftlichen Probleme des Landes zu entwickeln. Der Mitarbeiter heißt Erskine Bowles, und er ist im Auftrag der US-Regierung dafür zuständig, als einer von zwei Vorsitzenden einer Kommission nach Ideen für den Schuldenabbau des US-Staates zu suchen.

In diesem Rahmen hat Bowles Microsoft gebeten, eine Wirtschaftssimulation zu produzieren, mit der die Bürger das Defizit spielerisch senken können. Damit soll die Bevölkerung nach US-Medienberichten unter anderem lernen, dass harte Einschnitte nötig sind. Bereits Ende der 1980er Jahre hatte es ein derartiges Programm mit dem Titel Hard Choices gegeben, 1994 sorgte ein Ausschuss für die Veröffentlichung des ähnlich gelagerten Spiels Budget Shadows. Microsoft hat sich noch nicht öffentlich zu den Wünschen der Kommission geäußert.

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kli 19. Apr 2010

Lol, hast du komplexe oder was ist los mit dir? Da scheint aber einer sehr geblendet von...

johnmcwho 18. Apr 2010

Und das Ziel des Spiels ist es abends die Weltherrschaft an sich zu reißen. Aber mal...

boss gods 18. Apr 2010

Du hast glaube ich das Ziel vergessen. Miese Machthaber möchten massive Machtmehrung. Das...

lkrshgfoishfidgdfg 18. Apr 2010

Wo bleibt unser Neo?

joplo 18. Apr 2010

Canonical entwickelt alternative Wirtschaftssimulation, in der es ohne Geld geht. Richard...



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