Obama will zum Mars
Die Rückkehr zum Mond hat US-Präsident Barack Obama kürzlich abgesagt. An der bemannten Raumfahrt als solcher hält er jedoch fest. Mitte des übernächsten Jahrzehnts, so der Präsident, soll sich der Mensch zum Nachbarplaneten Mars aufmachen.
Weltraumfan Obama
"Niemand fühlt sich der bemannten Raumfahrt, der bemannten Erkundung des Weltraums mehr verpflichtet als ich" , sagte Obama während eines Besuchs im Kennedy Space Center in Florida. Dafür will er den Etat der Raumfahrtbehörde aufstocken: In den kommenden fünf Jahren soll die Nasa sechs Milliarden US-Dollar mehr bekommen. Dazu kommen drei Milliarden US-Dollar für die Entwicklung einer neuen Trägerrakete.
Entscheidend für die Entwicklung dieses Raumfahrzeugs sei die Entwicklung eines neuen Antriebs sowie weiterer wichtiger Technologien. "Wir können nicht einfach so weitermachen wie bisher und glauben, dass uns das schon dahin bringt, wo wir hin wollen" , betonte Obama.
Erst zum Asteroid, dann zum Mars
Derzeit arbeitet die Regierung neue Pläne für die Zukunft der Raumfahrt aus, zu denen – im Gegensatz zum gekippten Raumfahrtprogramm seines Vorgängers George W. Bush – klare Ziele gehören. Und die sind ehrgeizig: 2025 soll das neue Raumfahrzeug zur Verfügung stehen, mit dem erstmals eine Mannschaft über den Mond hinaus fliegen und auf einem Asteroiden landen soll. "Mitte der 2030er Jahre werden wir Menschen in die Marsumlaufbahn schicken und sie sicher wieder auf die Erde zurückholen können, glaube ich. Eine Landung auf dem Mars wird folgen" , sagte Obama und fügte hinzu: "Ich erwarte, dass das zu meinen Lebzeiten passieren wird."
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