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OCZ Colossus LT: RAID-SSDs etwas günstiger

Neue Laufwerke bis 1 TByte Kapazität

OCZ hat seine SSDs der Serie "Colossus" leicht überarbeitet. Die Flash-Laufwerke mit Größen von 120, 250, 500 oder 1.000 GByte sind etwas schneller geworden und leicht günstiger. Der Hersteller empfiehlt sie für Privat-PCs, nicht für den professionellen Einsatz.

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OCZ Colossus LT: RAID-SSDs etwas günstiger

Der offensichtlichste Unterschied zwischen der bereits im November 2009 angekündigten Serie Colossus und der neuen Colossus LT ist die vom Hersteller veranschlagte Lebensdauer. OCZ gibt für die Colossus eine MTBF von 1,5 Millionen Stunden an, bei der Colossus LT sind es eine Million Stunden. Dementsprechend empfiehlt das Unternehmen die ältere Serie für das Anwendungsgebiet "Enterprise", die neuere für "Enthusiasts", also Technikfans. Auf beide Serien gibt OCZ aber drei Jahre Gewährleistung.

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  • OCZ Colossus LT
  • Ein SATA-Port trotz RAID
OCZ Colossus LT
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Beide Serien basieren auf Flash-Bausteinen in MLC-Bauweise, dafür verbindet OCZ zwei Platinen über einen RAID-Controller. Nach außen stellt sich das wie ein Laufwerk dar, das über einen SATA-Port mit 3 GBit/s angesprochen wird. Anders als viele kleinere SSDs sind die Kolosse nicht als 2,5-Zoll-Laufwerke ausgeführt, sie passen nur in einen Einbauschacht für 3,5-Zoll-Laufwerke.

Bei allen vier Modellen gibt OCZ maximale Lese- und Schreibraten von 260 MByte pro Sekunde an, viel mehr ist mit 3-GBit-SATA auch nicht machbar. Die kleinste Colossus LT mit 120 GByte erreicht aber beim dauerhaften Schreiben nur 140 MByte/s, die größeren Modelle bis 1 TByte kommen auf 220 MByte/s. Während OCZ bei der ersten Serie die Zahl der Schreib- und Lesezugriffe pro Sekunde (IOPS) noch mit Werten zwischen 12.300 und 16.100 IOPS angab, sollen es bei der Colossus LT bei allen vier Modellen 15.000 IOPS sein. Der Hersteller bezieht sich dabei auf zufällige Zugriffe mit 4 KByte großen Blöcken (4K random).

Bei deutschen Versendern sind die Colossus LT bereits gelistet, aber noch nicht verfügbar. Laut OCZ werden sie aber bereits ausgeliefert. Die neuen Laufwerke sind durchgängig etwas günstiger als die erste Serie. So kostet die lieferbare Colossus mit 120 GByte laut Preisvergleichen um 390 Euro, die gleich große Colossus LT rund 350 Euro. Das Terabyte-Laufwerk ist in der ersten Version für etwa 3.000 Euro zu haben, die LT-Version soll um 2.700 Euro kosten.



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Tantalus 19. Apr 2010

Also, für mich liest es sich eher so, dass der Maximaldurchsatz von 260MB/s kein...


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