US-Spielemarkt wächst wieder

Verkaufszahlen von Playstation 3 und Xbox 360 in den USA fast gleichauf

Nach monatelangen Umsatzrückgängen ist der nordamerikanische Markt für Videospiele im März 2010 gewachsen. Ursache sind starke Neuveröffentlichungen. Vor allem das Actionspiel God of War 3 lief gut.

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US-Spielemarkt wächst wieder

Seit September 2009 kannte die Umsatzkurve des US-Spielemarktes nur eine Richtung: nach unten. Jetzt gibt das Marktforschungsunternehmen NPD Group bekannt, dass laut seinen Erhebungen die Umsätze im März 2010 wieder gestiegen sind: Sie lagen bei 1,52 Milliarden US-Dollar, was gegenüber dem Vorjahresmonat ein Wachstum um sechs Prozent ist. Wichtigste Ursache ist die Veröffentlichung zahlreicher Hitspiele, darunter das Actionspiel God of War 3 mit über 1,1 Millionen verkauften Einheiten. Auf den Plätzen 2 und 3 der Softwarecharts folgten Pokemon Soul Silver mit 1,02 und Final Fantasy 13 mit 828.000 Stück. Insgesamt haben die Umsätze mit Spielen um rund 10 Prozent auf 875,3 Millionen US-Dollar zugelegt.

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Die Umsätze mit Konsolen und Handhelds gingen um rund vier Prozent auf 440,5 Millionen US-Dollar zurück. Grund sind die Preissenkungen der vergangenen Monate, denn die abgesetzte Gesamtstückzahl stieg um rund 150.000 gegenüber dem Vorjahresmonat. Das am besten verkaufte Gerät war die Nintendo DS mit 700.800 Einheiten, auf Platz 2 folgte die Wii mit 557.500 Stück. 338.400 der Xbox 360 konnte Microsoft absetzen, 313.000 seiner Playstation 3 hat Sony Computer Entertainment verkauft. Die Playstation Portable kam auf knapp 120.000 abgesetzte Einheiten.

Auch die Publisher stellen fest, dass die Umsätze anziehen: So hat Activision Blizzard seine im Februar 2010 veröffentlichten Quartalsumsatzerwartungen von 1,1 Milliarden US-Dollar erhöht. Vor allem World of Warcraft und Call of Duty: Modern Warfare 2 liefen so gut, dass das Unternehmen jetzt mit einem Gewinn je Aktie von 0,49 statt 0,47 US-Dollar rechnet. Die endgültigen Zahlen will Vorstandschef Robert Kotick am 6. Mai 2010 bekanntgeben.

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