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Komplexe Technik für brisante Informationen

Die Aufarbeitung des Videoinhalts war technisch eine große Herausforderung, sagt Schmitt. Das Video sei mit einer extrem starken Verschlüsselung versehen gewesen. Um an den Inhalt zu kommen, wurde die Bruteforce-Methode angewandt. Die dafür benötigte Rechenleistung stellten Server-Clouds verschiedener Einrichtungen zur Verfügung.

Schutz für Whistleblower

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Der Zugang zu der Webseite für potenzielle Informanten erfolgt generell nur über eine verschlüsselte Seite. Eingereichte Dokumente und Bilder werden zunächst auf ihre Authentizität überprüft, bei Dokumenten werden beispielsweise die Metainformationen auf etwaige Diskrepanzen untersucht, Fotos oder Bilder werden auf verdächtige Nachbearbeitungen mit entsprechender Software auf Fälschungen getestet. Später werden sowohl die Menschen als auch die von ihnen bereitgestellten Informationen von mehreren Instanzen beäugt, etwa von Rechtsanwälten, Journalisten oder Spezialisten zu einem entsprechenden Themengebiet.

Intensive Recherche

Letztlich sei das nichts anderes als solide journalistische Arbeit, so Schmitt, nur dass den Redaktionen dafür Infrastruktur und Geld fehlten. Wikileaks mit seinen über 1.000 freiwilligen Helfern will diese Lücke schließen, ohne selbst als Redaktion aufzutreten. Inhalte werden zur freien Verfügung gestellt, Journalisten können die Informationen ohne Einschränkungen weiter verwenden und sich gleichzeitig darauf verlassen, dass die Quelle hundertprozentig verlässlich ist, so Schmitt.

In erster Linie versucht die Organisation mit allen Mitteln, ihre Quellen zu schützen. Dazu gehöre auch die Beratung, wie geheime Dokumente aus Unternehmen oder Behörden geschmuggelt werden können, ohne dass man selbst als Quelle enttarnt wird. Potenziellen Informanten wird geraten, über das anonyme Netzwerk Tor ins Internet zu gehen.

Mit Technik aus der Anonymität

Mit verbesserter Technik verspricht sich Wikileaks auch die schrittweise Aufhebung der eigenen Obskurität, wie Schmitt sie bezeichnet, etwa wenn die Gefahr des Abhörens durch verbesserte Verschlüsselung wegfalle. Eine weitere Initiative soll den Schutz der Daten gewährleisten. In Island läuft eine durch Wikileaks angestoßene Gesetzesinitiative, die Teile der amerikanischen Verfassung zur Redefreiheit und dem im schwedischen Grundgesetz verankerten Schutz journalistischer Quellen vereinen soll. Sollte die Gesetzesvorlage verabschiedet werden, werde Wikileaks seine Daten auf dort platzierten Servern ablegen.

 Wikileaks: Anonym für offene Informationen
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Der Kaiser! 19. Mai 2010

*http://de.wikipedia.org/wiki/One-Time-Pad

Der Kaiser! 19. Mai 2010

In sich selbst. Wie so vieles. :)

Der Kaiser! 19. Mai 2010

Liessen sich dadurch Zeitungen und Verlage ins Boot holen? Lassen sich darüber Gelder...

A. Nym 04. Mai 2010

Vieler dieser hier stehenden Kommentare scheinen völlig außer Acht zu lassen, dass die...

frankAB 19. Apr 2010

Wieso gestohlen?


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