Sony Ericsson: Xperia X10 und Vivaz verkaufen sich gut

Hersteller macht im ersten Quartal wieder Gewinn

Der angeschlagene Handyhersteller Sony Ericsson hat überraschend wieder einen Quartalsgewinn ausgewiesen. Die Smartphones Xperia X10 und Vivaz seien weltweit gut angekommen, erklärte Firmenchef Bert Nordberg.

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Sony Ericsson: Xperia X10 und Vivaz verkaufen sich gut

Sony Ericsson hat nach einer längeren Verlustphase im ersten Quartal 2010 wieder einen Gewinn von 21 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres stand noch ein Verlust von 293 Millionen Euro unter der Bilanz des Mobiltelefonherstellers. Die Analysten hatten einen Verlust von 128 Millionen Euro für das Quartal erwartet.

Den letzten Quartalsgewinn verbuchte das Gemeinschaftsunternehmen von Ericsson und Sony im zweiten Quartal 2008. Die Firma leidet unter Umsatzrückgang und sinkenden Marktanteilen. Der Umsatz fiel auf 1,41 Milliarden Euro, nach 1,74 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten 1,63 Milliarden Euro erwartet. Der Weltmarktanteil von Sony Ericsson liegt aktuell bei circa 4 Prozent.

2010 erwartet Sony Ericsson einen leichten Anstieg bei der weltweiten Handynachfrage. Das Xperia X10 und das Vivaz seien vom Endkunden gut aufgenommen worden, wodurch der durchschnittliche Verkaufspreis pro Gerät gestiegen sei, sagte Firmenchef Bert Nordberg. Das Vivaz nimmt Videos in HD-Qualität auf und erlaubt es, diese direkt in Onlineplattformen hochzuladen. Die Pro-Variante besitzt eine aufschiebbare QWERTZ-Tastatur.

Der schwedisch-japanische Konzern lieferte im Berichtszeitraum 10,5 Millionen Handys aus, ein Rückgang um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der durchschnittliche Verkaufspreis stieg jedoch von 120 Euro auf 134 Euro.

Im Jahr 2008 startete der viertgrößte Handyhersteller der Welt ein Sparprogramm: 3.150 Beschäftigte aus einer Belegschaft von 8.450 wurden entlassen. Die Kostenstruktur passe nun zur "Unternehmensorganisation und Strategie", so Nordberg.

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