AMD macht erneut einen Quartalsgewinn
AMD verzeichnete zum zweiten Mal in Folge einen Quartalsgewinn. Der Prozessorhersteller hatte zuvor drei Jahre lang Verluste erwirtschaftet. "Starke Produktangebote und solide operative Leistung führte zu einem Rekordergebnis für das erste Quartal bei den Einnahmen", sagte Konzernchef Dirk Meyer.
AMD erzielte einen Gewinn von 257 Millionen US-Dollar (35 Cent pro Aktie), nach einem Verlust von 416 Millionen US-Dollar (66 Cent pro Aktie) im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 325 Millionen US-Dollar verbuchte AMD in dem Berichtszeitraum mit der Ausgründung seiner Fabriken. Ohne diesen Sonderposten lag der Gewinn bei 9 Cent pro Aktie.
Die Analysten hatten einen Verlust von 3 Cent erwartet. Durch Änderungen in der Buchführung AMDs und bei der Verrechnung des Sonderpostens ist die Prognose aber nur bedingt vergleichbar.
Der Umsatz stieg um 34 Prozent auf 1,57 Milliarden US-Dollar, nach 1,18 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Analysten hatten 1,54 Milliarden Dollar berechnet.
AMD gibt keinen genauen Ausblick für laufende Quartale. Der Umsatz werde aber im laufenden Dreimonatszeitraum "saisonal rückläufig" sein, hieß es weiter.
AMDs Grafikchipsparte legte im letzten Quartal beim Umsatz um 88 Prozent zu. Im Kerngeschäft mit PC-Prozessoren erreichte AMD nur eine Steigerung von 23 Prozent. Bei Prozessoren für Enterprise Server zeigte der Markt seit dem dritten Quartal 2009 eine Belebung, sagte Meyer. Trotz eines leichten Rückgangs im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorquartal bliebe die Gesamtentwicklung positiv, so Meyer, was vermutlich auch so bleiben werde.
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