Israel verteidigt Einfuhrverbot für das iPad

Kommunikationsministerium befürchtet Störungen von anderen WLANs

Der Generaldirektor des israelischen Kommunikationsministeriums hat das Einfuhrverbot für das iPad verteidigt. Dazu habe es keine Alternative gegeben, da Apple im Vorfeld die WLAN-Spezifikationen nicht herausgegeben habe. Die Regierung habe technische Störungen in WLANs verhindern müssen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eden Bar Tal, Generaldirektor, Ministerium für Kommunikation
Eden Bar Tal, Generaldirektor, Ministerium für Kommunikation

Israel hat die Einfuhr des iPads wegen seiner WLAN-Sendeleistung verboten und beschlagnahmt die Geräte durch den Zoll. Eden Bar Tal, Generaldirektor des Kommunikationsministeriums, hat das Einfuhrverbot im Gespräch mit der Tageszeitung Haaretz vehement verteidigt. Das sehr kurzfristig verhängte Einfuhrverbot sei unumgänglich gewesen, da im Vorfeld von Apple keine Informationen zu erhalten gewesen seien.

Stellenmarkt
  1. Systementwickler DevOps Remote Services (m/w/d)
    KHS GmbH, Dortmund
  2. Softwareentwickler:in Java / Selenium / Cloud
    HUK-COBURG Versicherungsgruppe, Coburg
Detailsuche

"Wir sind nur wegen einer Sache besorgt: dass eine Wireless-Technologie die WLAN-Verbindungen von anderen Menschen unterbricht. Wenn das iPad künftig die in Europa festgesetzten Standards erfüllt, wird jeder daran seinen Spaß haben können und wir sind nicht mehr gezwungen, die Einfuhr zu verbieten", sagte Bar Tal.

Die unerwartete Beschlagnahmung von iPads, die Israelis aus den USA einführen wollten, durch den Zoll am Flughafen, habe viele Menschen verärgert, berichtet die Zeitung. Doch das Kommunikationsministerium habe so kurzfristig reagiert, weil es vor dem Marktstart nicht möglich war, Information zu bekommen, erklärte Bar Tal. Die Regierungsstelle sei an Apples israelischen Partner iDigital herangetreten, doch die Firma hätte keine Informationen zu den WLAN-Spezifikationen des iPads gehabt.

Auch Nachfragen bei Apple hätte keine Klärung gebracht: "Wir haben selbstständig versucht, die Spezifikationen zu Frequenzen und Sendeleistung von Apple-Entwicklern zu bekommen. Es gab überhaupt keine Möglichkeit", sagte Bar Tal. Menschen, die das Gerät in den USA gekauft hätten, könnten ihre Bedürfnisse nicht anderen Menschen aufzwingen.

Golem Akademie
  1. AZ-104 Microsoft Azure Administrator: virtueller Vier-Tage-Workshop
    13.–16. Dezember 2021, virtuell
  2. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12.–13. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

In den USA gibt es für das 5-GHz-Band von 802.11n viel mehr freigegebene Frequenzen als in Israel. Insbesondere sind in den Vereinigten Staaten die Frequenzen von 5.500 bis 5.580 MHz freigegeben, die in Israel nicht zur freien Verwendung zur Verfügung stehen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


consulting 16. Apr 2010

ich fange noch mal neu an: recht so! hochmut kommt vor dem fall. apple ist mit seinem...

m.l.schuermann 16. Apr 2010

recht so! hochmut kommt vor dem fall. apple ist mit seinem dünkel und seiner...

bofhsmall 16. Apr 2010

Mir ist nicht bekannt, dass es beim iPad einen Passus o.ä. gibt, der die Benutzung auf...

Burny 16. Apr 2010

Jetzt wo Du es sagst. Zuerst ist mir der Goldstempel an der Stirn gar nicht aufgefallen. o.O

Hau 16. Apr 2010

"Hiermit versichere ich, das ich meine Schußßwaffe während meines gesamten Aufenhaltes in...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Streaming: Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung
    Streaming
    Chromecast erhält spezielle Youtube-Fernbedienung

    Die Steuerung von Youtube auf einem Chromecast soll mit einer neuen Funktion deutlich komfortabler werden.

  2. Studie: Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren
    Studie
    Kinder erhalten Smartphone meist zwischen 6 und 11 Jahren

    Nur eine sehr geringe Minderheit der Eltern will ihrem Kind erst mit 15 Jahren ein Smartphone zur Verfügung stellen.

  3. Google: Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones
    Google
    Kopfhörer verlieren Google-Assistant-Support auf iPhones

    Wer Google Assistant am Kopfhörer benutzen will, ist künftig auf ein Android-Gerät angewiesen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: Samsung Portable SSD T5 1 TB 84€ • ViewSonic VX2718-2KPC-MHD (WQHD, 165 Hz) 229€ • EPOS Sennheiser GSP 670 199€ • EK Water Blocks Elite Aurum 360 D-RGB All in One 205,89€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8 GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) [Werbung]
    •  /