PC-Markt in Europa erholt sich schneller als erwartet

Gartners Prognosen für Anfang 2010 waren zu niedrig - Apple legt in USA zu

Der Weltmarkt für PCs hat sich im ersten Quartal 2010 stärker entwickelt als erwartet. Das betrifft insbesondere Europa. Zu den großen Gewinnern in den USA zählt Apple, das dort 34 Prozent mehr Computer auslieferte.

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PC-Markt in Europa erholt sich schneller als erwartet

Die weltweiten PC-Verkäufe sind im ersten Quartal 2010 stark angestiegen. "Das stärker als erwartete Wachstum wurde durch einen kräftigen Aufschwung im PC-Markt in EMEA hervorgerufen. Während des ersten Quartals 2010 wuchs dieser um 24,8 Prozent", so Gartner-Analystin Mikako Kitagawa. EMEA ist eine Abkürzung, die für den Wirtschaftsraum Europe (West- und Osteuropa), Middle East (Naher Osten) und Afrika steht. Kitagawa: "Alle anderen Regionen verzeichnen zweistellige Wachstumsraten, obwohl die USA und Lateinamerika etwas schwächer waren als erwartet".

Inhalt:
  1. PC-Markt in Europa erholt sich schneller als erwartet
  2. ... und Apple?

Im ersten Quartal 2010 wurden nach vorläufigen Angaben weltweit 84,3 Millionen PCs verkauft. Dies entspricht einem Wachstum von 27,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Gartners bisherige Prognose wurde damit übertroffen. Die Marktforscher waren von einem Wachstum von 22 Prozent ausgegangen.

Wachstumstreiber für den Weltmarkt waren die gestiegenen Computerkäufe von Unternehmen in den Industrienationen. In der zweiten Hälfte des Jahres 2010 und Anfang 2011 wird sich der Umstieg auf Windows 7 hier stärker positiv auswirken, erwarten die Marktforscher.

Hewlett-Packard profitierte von der stärkeren Geschäftskundennachfrage und stand weltweit mit 18,2 Prozent Marktanteil weiter an der Spitze, büßte aber 1,1 Prozent ein. Der US-Konzern kam durch asiatische Konkurrenten wie Acer, Lenovo, Asus und Toshiba stärker unter Druck, die allesamt zulegen konnten.

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... und Apple? 
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