• IT-Karriere:
  • Services:

MIT-Forscher übertragen 100 Watt drahtlos durch den Raum

Prototyp versorgt einen LCD-Fernseher drahtlos mit Strom

Forscher am MIT haben ihre 2007 vorgestellte Technik WiTricity zur drahtlosen Stromübertragung verbessert. Mittlerweile können sie mehrere Geräte in einem Raum mit einer Leistung von 100 Watt versorgen.

Artikel veröffentlicht am ,
MIT-Forscher übertragen 100 Watt drahtlos durch den Raum

Die Forscher um Marin Soljacic und André Kurs vermelden nennenswerte Fortschritte bei ihrer WiTricity genannten Technik zur drahtlosen Stromübertragung. Während es bei dem derzeit in der Entwicklung befindlichen Qi-Standard nur um die drahtlose Stromübertragung über extrem geringe Entfernungen im Bereich weniger Watt geht, wollen die MIT-Forscher mehrere Geräte wie Fernseher und Computer in einem Raum mit Strom versorgen.

Stellenmarkt
  1. Versicherungskammer Bayern, München, Saarbrücken
  2. Total Deutschland GmbH, Berlin

Ihre aktuellen Fortschritte stellten sie im Magazin Applied Physics Letters vor. Gelang es den Forschern 2007, eine Glühbirne mit 60 Watt drahtlos mit Strom zu versorgen, können sie mittlerweile 100 Watt übertragen und Kurs gibt sich sicher, dass sich das leicht in den Bereich von 1 Kilowatt steigern lässt.

Mit einem Prototypen konnten die Forscher zeigen, dass sich ein LCD-Fernseher mit ihrer Technik drahtlos mit Strom versorgen lässt.

Zudem ist es den Forschern mittlerweile gelungen, die Empfänger zu verkleinern. Das sei ein fortlaufender Prozess mit dem Ziel, den Empfänger so klein zu bauen, dass er in tragbare Geräte integriert werden kann, so Kurs.

Die WiTricity macht sich dabei ein von Nikola Tesla vor mehr als 100 Jahren entwickeltes Konzept zunutze, das von den MIT-Forschern aber entscheidend weiterentwickelt wurde. Um die Effizienz der Stromübertragung zu verbessern, setzen sie auf eine starke elektromagnetische Resonanz zwischen Sender und Empfänger in Kombination mit mehreren Empfängern. So steigt die Effizienz bei zwei Empfängern von 20 auf 30 Prozent. Fügt man weitere Empfänger hinzu, soll sich die Effizient weiter steigern lassen, bis hin zum theoretischen Maximum von 100 Prozent.

Um die Technik zu kommerzialisieren, haben die MIT-Forscher das Unternehmen WiTricity gegründet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. AVM Fritz!Box 7530 für 115,03€, Samsung Galaxy Tab S6 Lite + Samsung Itfit Book Cover...
  2. (aktuell u. a. Urban Empire für 4,99€, Dead Rising 4 für 9,99€, Need for Speed: Heat für 22...
  3. 279,86€ (Bestpreis mit Amazon)
  4. 326€ (mit Rabattcode "POWEREBAY7E" - Bestpreis!)

Tingelchen 16. Apr 2010

Das ergibt sich von selbst. Nicht einmal Kabel hat einen Wirkungsgrad von 100%. Der...

leser123456789 16. Apr 2010

Geht davon dann der Induktionsherd kaputt? Der hat auch eine Spule. :-o

leser123456789 16. Apr 2010

Was ist unter größeren Gegenständen zu verstehen? Was machen die Leute die eine Uhr aus...

Grundlagenforscher 16. Apr 2010

Das ist der aktuelle Stand, genauso gibt sich dort jemand sicher, dass man auch 1000W...

FerdL 16. Apr 2010

Zusätzlich noch Kontoinformationen, Gehalts/Lohneingang, alltägliche Gewohnheiten...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate Xs im Test

Das Mate Xs von Huawei ist ein Smartphone mit faltbarem Display - und für uns das erste, das vom Design her alltagstauglich ist. Das dürfte allerdings zu Lasten der Widerstandsfähigkeit gehen.

Huawei Mate Xs im Test Video aufrufen
    •  /